160 Millionen Strafe wegen Patentverletzung bei Produktaktivierung

6. Oktober 2006, 15:35
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Microsoft und Autodesk müssen wegen Kläger z4 Technologies tief in die Tasche greifen

Microsoft und Autodesk müssen im Patentrechtsstreit mit z4 Technologies nach einem neuen Urteil tief in die Tasche greifen. Das Gericht entschied die Klage nicht fallen zu lassen und verurteilte die beiden Unternehmen zu Schadenersatzzahlungen in der Höhe von 160 Millionen Dollar.

Anti-Piraterie-Software

Der größten Teil der Summe muss Microsoft zahlen - 115 Millionen Strafe plus 25 Schadenersatz und weitere 2 Millionen Dollar an so genannnten "Legal Fees". Den Rest der Strafe trägt Autodesk. z4 Technologies, ein Unternehmen gegründet von David Colvin, sah sich als den Entwickler der so genannten "Produktaktivierung", die in Microsofts Office und Windows XP sowie in Autodesk AutoCAD eingesetzt wird, der Richter folgte dieser Ansicht. Die beiden Unternehmen waren anderer Meinung und meinten sie hätten eigene Produkte entwickelt - Microsoft kündigte nach der Entscheidung bereits Berufung an.

Enttäuscht

"Natürlich sind wir enttäuscht", so Microsoft-Sprecher Jack Evans, "wir sind der Meinung, dass die vorgelegten Fakten in diesem Fall ganz klar zeigen, dass Microsoft und andere Anbieter eigene Produktaktivierungs-Technologien entwickelt hätten, schon bevor z4 Technologies seine Ansprüche anmeldete".(red)

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