Das Pflegeproblem ist weiblich

16. August 2006, 20:37
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Sowohl die Pflegenden als auch die von der Pflege Abhängigen sind vorwiegend Frauen

Das Pflegeproblem ist weiblich - und zwar nicht nur im Bereich derer, die Pflege leisten, sondern auch bei den zu Pflegenden. Zwei Drittel der 450.000 pflege- und hilfsbedürftigen Personen in Österreich sind Frauen. Ihre Zahl dürfte sich nach Prognose der Statistik Austria bis 2050 verdoppeln.

Die mobilen Dienste zur Unterstützung der Pflege daheim sind besonders stark nachgefragt und allein von 1999 bis 2004 um 17,4 Prozent angestiegen, ebenso ist die Beschäftigtenzahl im Altenbereich zwischen 1999 und 2003 um ein Fünftel angestiegen. Seit dem Jahr 2000 wurden 14.000 Diplomkrankenschwestern und Diplomkrankenpfleger sowie 7300 Pflegehelferinnen und Pflegehelfer fertig ausgebildet, rechnet die ÖVP vor. (cs/DER STANDARD, Printausgabe 17.08.2006)

  • Pflege alter Frauen in Hausgemeinschaften...
    foto: der standard
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