Windows-Echtheitsprüfung wird mit Vista deutlich verschärft

6. Oktober 2006, 15:35
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Gewisse Features sollen erst nach WGA-Check freigegeben werden - Zielt auch auf OEMs ab

Deutliche Verschärfungen plant Microsoft für künftige Versionen seiner Echtheitsprüfung Windows Genuine Advantage (WGA). Wie Microsoft Watch berichtet, sollen künftig wesentlich mehr Features von einem erfolgreichen WGA-Check abhängen.

WGA

Für die AnwenderInnen bedeutet diese vor allem: Wer den WGA-Check nicht durchführen will, wird sich auf Einschränkungen bei der Nutzung von Windows Vista einstellen müssen. So könnten einige "Premium Features" versperrt bleiben, unter die Kandidaten für eine solche Einschränkung zählt Microsoft Watch unter anderem die Windows Photo Gallery, das Windows Media Center oder auch den Windows DVD Maker.

Anwendungen

Einen solchen Check setzt jetzt bereits die Installation des der Anti-Spyware-Software Windows Defender voraus, in Zukunft soll dies auch Vorraussetzung für den Download von anderer Software wie dem Media Player 11 oder dem Internet Explorer 7 werden. Auch Vista-Updates wird es ohne WGA-Check nicht geben.

Echt

Künftig will man aber nicht nur die EndanwenderInnen zur WGA-Überprüfung bitten, Microsoft zielt zunehmend auch auf OEM-HerstellerInnen ab. Dies würde den Unternehmen die Möglichkeit geben sich von Herstellern mit raubkopierten Windows-Varianten abzuheben, so die Microsoft-Darstellung. Auf diese Weise will man auch die Zahl der mit echten Windows-Lizenzen ausgelieferten Rechnern in Entwicklungsländern erhöhen. (red)

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