Schutz vor Google und Co. - Alternative heißt Ixquick

6. November 2006, 12:42
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Metasuchmaschine verspricht anonymes "Surfen" - Mit ein wenig Umsicht muss auf altgediente Suchmaschinen nicht verzichtet werden

Als AOL eine Datei mit gesammelten Suchanfragen von 500.000 seiner User Öffentlich machte, wurden einmal mehr Bedenken zur Anonymität im Internet laut.

Es geht auch anders

Die holländische Metasuchmaschine Ixquick wirbt nun schriftlich mit anonymer Suche und gibt an, Suchanfragen und IP-Adressen nicht aufzuheben und umgehend wieder zu löschen. Um ein möglichst präzises Ergebnis zu liefern, "bemächtigt" sich Ixquick gleich elf führender Suchmaschinen, um aus allen eingeholten Ergebnissen die besten nach Priorität aufzulisten. Durch die Verwendung von mehreren Applikationen, versucht man so auch die einheitliche "Färbung" einer einzelnen Suchmaschine zu umgehen.

Mit rechten Dingen

Google, MSN, Yahoo oder AOL registrieren angefragte Begriffe und horten diese auf unbestimmte Zeit. Rechtlich stößt dieses Vorgehen nicht auf Widersprüche, trotzdem dürfte nicht immer klar sein, weshalb solche Suchanfragen gespeichert werden. AOL rechtfertigte die Veröffentlichung der Daten mit dem Vorhaben, der Forschung dienlich sein zu wollen. Google will mit den registrierten Anfragen, sein Angebot optimieren und generell kann es nicht schaden solche Daten aufzuheben.

Cookies

Wer trotz der allfälligen Durchleuchtung nicht auf sein bevorzugtes Programm verzichten möchte, sollte sich mit den Sicherheitsoptionen seines Browsers vertraut machen. Durch Cookies können Websites wie Google, Yahoo und Co. auch User mit wechselnder IP-Adresse erfassen und so theoretisch ganze Web-Profile erstellen. Nach dem diese Cookies über Jahre hinweg auf Computern bestehen bleiben, empfiehlt es sich die Einträge über die Browser-Optionen zu löschen. (red)

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