Strände als Goldgrube

16. Oktober 2006, 11:13
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Geld, digitale Kameras, Handys: Badegäste setzen an italienischen Stränden jährlich 25 Millionen Euro "in den Sand" - "Beach Hunter" jagen nun nach den vergessenen Schätzen

Rom - Geld, Fotoapparate, Handys: Badegäste an den italienischen Stränden vergessen oder verlieren jährlich Gegenstände im Wert von 25 Millionen Euro. Die Strände im Ferienparadies Italien sind eine echte Goldgrube, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Il Giornale" am Montag. 68 Prozent der Bademeister in den italienischen Badeanlagen bestätigen, dass die Zahl der vergesslichen Kunden zunimmt.

Am häufigsten werden Geldtaschen, Schmuck, Uhren und Sonnenbrillen verloren. Auch Schlüssel, Handys und digitale Fotokameras werden von zerstreuten Touristen liegen gelassen. Bademeister finden oft sogar vergessene Surfbretter und Ausrüstung für Unterwassersport.

Von der Vergesslichkeit der Urlauber profitieren die so genannten Beach Hunter, die abends die Strände auf der Suche nach wertvollen Gegenständen absuchen. Die "Jagd" beginnt meistens nach Sonnenuntergang, nachdem die Strandanlagen gesperrt haben. Uhren, Halsketten und Markensonnenbrillen, die im Sand vergessen wurden, werden auf illegalem Weg weiterverkauft, ergab die Studie. (APA)

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