Burgstallers Koalitionsaufruf

1. Oktober 2006, 21:23
15 Postings

Van der Bellens "Anti-Atom-Fonds" - Westenthalers Sozialstaatsfantasien - Kalteneggers Sparkurs

*****

Burgstallers Koalitionsaufruf

Aus Salzburg kommt der Ruf nach einer roten Regierungsbeteiligung, auch, wenn man nach den Wahlen nur Zweiter wird. Salzburgs SPÖ-Chefin Gabi Burgstaller meinte in den Salzburger Nachrichten: "Wenn das Programm passt, wenn die Zielsetzungen passen, dann bin ich der Meinung, dass man das in beiden Rollen machen kann." Es gebe auch kein Naturgesetz, dass man als Zweiter nicht wieder Erster werden könne. "Sonst wären wir in Salzburg ja jetzt nicht an erster Stelle", sagte Burgstaller. (APA)

*****

Van der Bellens "Anti-Atom-Fonds"

"Im Gegensatz zu anderen Parteien" möchte Grünen-Chef Alexander Van der Bellen einen themenorientierten Wahlkampf führen: Am Montag präsentierte er deshalb seinen "Anti-Atom-Fonds, mit dem die Grünen alternative Energien fördern wollen. Dass erneuerbare Energien auch wachstumspolitisch von Bedeutung sind, beweist Van der Bellen mithilfe seines "Lieblingsbeispiels": Eine Solaranlagen-Firma in Steinach am Brenner konnte innerhalb von vier Jahren die Beschäftigtenzahl von vier auf 180 Mitarbeiter steigern. (sl)

*****

Westenthalers Sozialstaatsfantasien

Das BZÖ setzt im Wahlkampf wenig überraschend weiter auf Ausländer und Integration. BZÖ-Chef Peter Westenthaler möchte in Zukunft Sozialleistungen nur jenen Ausländern zukommen lassen, die sich "integrationswillig" zeigen - allen anderen droht Westenthaler mit einer stufenweisen Kürzung. Messen will Westenthaler die "Integrationswilligkeit" anhand von Deutschkenntnissen und der Integration am Arbeitsmarkt. Gelten soll das nur für jene Ausländer, die bereits im Land sind. (APA)

*****

Kalteneggers Sparkurs

Der steirische Zweig der KPÖ finanziert den Wahlkampf im Bundesland selbst. Mit 40.000 Euro Budget gingen sich keine Großplakate aus, teuerster Part werde ein Radiospot mit Ernest Kaltenegger, sagt der steirische Spitzenkandidat Stephan Parteder. Da die steirische KP noch den Landtagswahlkampf abbezahlen müsse, sollen neue Schulden vermieden werden. Wenigsten funktioniert das Sammeln der Unterstützungserklärungen "in der Steiermark faktisch im Selbstlauf". Der Dritte der KP-Bundesliste, der Künstler Kurt Palm, legt übrigens Wert auf die Feststellung: "Die Aussage 'Kurt Palm geht in die Politik' stimmt definitiv nicht. Ich kandidiere als parteiloser Bürger Österreichs." (fog/DER STANDARD, Printausgabe, 8.8.2006)

Share if you care.