Accessoires zum Schwimmen

Redaktion, 8. August 2006, 17:03
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    Noch heute gängiges Modell von Schwimmschuhen

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    Flip Flops kamen in den 60er-Jahren auf

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    Cape-Bademantel aus dem Jahr 1902

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    Typischer zeitgenössischer Bademantel

Bademantel und Schwimmschuhe kamen erst im 19. Jahrhundert auf, als das öffentliche Baden für die Oberschicht populär wurde

Noch gegen Ende des 19. Jahrhunderts war sowohl die Verwendung eines Bademantels als auch jene von selbigen Schuhen nicht üblich. Denn bis zu diesem Zeitpunkt galt das öffentliche Baden für Angehörige der oberen Schichten, insbesondere für Frauen, als verpönt. Doch auch danach badete die moderne Frau nicht etwa barfuß, sondern in Strümpfen. Bald darauf kamen gestrickte Badeschuhe in der Form eines flachen Biedermeierschuhs auf, die mit Kreuzbändern gehalten wurden.

 

Schwimmschuhe

1875 erfolgte mit aus Segeltuch gefertigten Schwimmschuhen eine kleine Revolution. Denn diese Version mit mehreren Spangen und Luftlöchern schützte aufgrund ihrer Ledersohle die Füße beim Gang in die Gewässer tatsächlich vor spitzen Steinen, Seeigeln und Pflanzen. Um 1900 wurden dann Badeschuhe aus pflegeleichtem englischem Rubberstoff entwickelt, bis sie von eng anliegenden Plastik- oder Gummischlüpfern abgelöst wurden. Für das Verweilen am Strand und in Freibädern wurden in den 1960er-Jahren die Flip Flops erfunden, die heute einen modischen Höhepunkt erreicht haben.

Bademantel

Etwa um 1880, als das Baden im Meer auch für bürgerliche Kreise populärer geworden war, wurde nach einem Kleidungsstück zum Aufwärmen nach dem Schwimmen gesucht. Dazu diente anfänglich eine Art Cape aus Biberfell, Flanell und später auch aus Frottee ähnlichem Material, das jedoch nur von Frauen getragen wurde. Für die Herren kam der Bademantel um 1900 auf, der betrefflich des Stoffes jenem des Capes ähnelte, jedoch im Schnitt dem Hausmantel glich. Dieser war knöchellang, hatte Revers- oder Schalkragen und wurde mit Knöpfen oder einem Bindegürtel geschlossen. Die heute gängisten Modelle bestehen aus Frottee, weisen Schalkragen sowie Gürtel auf und werden von beiden Geschlechtern getragen. (dabu)

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  • Einengungen und Befreiungen [8]

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  • Die Gemse am Kopf [20]

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  • Accessoires zum Schwimmen [2]

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  • Knopf-Knebel-Brandenbourgs [1]

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  • Beinlinge [19]

    TitelbildMit dem Revival der 80er-Jahre sind auch die Wadenwärmer wieder zurück - Was Jane Fonda zum Aerobic trug, gilt nun als ausgehfein

Irma la Douce
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Guter Artikel,


aber eigentlich wird -- aus Marketing-Gründen. ich weiß -- immer verschleiert, dass Seife nichts Natürliches ist, sondern ebenfalls ein synthetisches Tensid.

Joseph Banks
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Auch menschen aus wohlhabenderen kreisen badeten und schwammen schon frueher (ende 18./ anfang 19.Jh. - mittelalterliche Badehaeuser ausser acht gelassen) zum zeitvertreib. Allerdings nackt.

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