Umfangreichstes Kurzfilmprogramm bei der Alpinale

17. August 2006, 14:21
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Open-Air: 21. Filmfestival vom 9. bis 14. August in der Vorarlberger Gemeinde Nenzing

Sie ist eigentlich schon eine alte Tante. Die Alpinale, das Vorarlberger Filmfestival, findet zwar zum 21. Mal statt, präsentiert sich in diesem Jahr aber erstaunlich jung. Die Identitätskrise der vergangenen Jahre scheint überwunden, der Relaunch gelungen, man positionierte sich erfolgreich im Kurzfilmbereich.

Künstler aus 27 Ländern reichten insgesamt 238 Filme ein, so viele waren es noch nie. 36 von ihnen wurden für den Wettbewerb um das Goldene Einhorn nominiert. Zusätzlich stehen an den sechs Festivaltagen (bis 14. 8.) auf dem Programm: drei Kinderfilme, Kurzfilme aus Vorarlberg und eine Auswahl des "Jameson Short Film Award". Außerhalb des Wettbewerbes sind am ersten und am letzten Tag auch zwei Langfilme zu sehen.

So wird mit der österreichischen Doku "Exile Family Movie" eröffnet, der von einer in der Diaspora verstreuten iranischen Familie erzählt. Der didaktische Anspruch fehlt auch nicht: Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren üben unter der fachlichen Anleitung zweier Dramaturgen an fünf Tagen das Filmemachen vom Storyboard bis zum Schnitt. (mh// DER STANDARD, Print-Ausgabe, 9.8.2006)

Bis 14. August: Open Air, Ramschwagplatz (bei Regen im Saal), 6710 Nenzing, 0699/81 44 67 05

Link: alpinale.net

  • Ein Spießerpaar hätte "Die Babysitterin" wohl beaufsichtigen sollen. Film von Christina Lang (11. 8.).
    foto: alpinale

    Ein Spießerpaar hätte "Die Babysitterin" wohl beaufsichtigen sollen. Film von Christina Lang (11. 8.).

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