Dichand will Martin "nie unterstützt" haben

2. Oktober 2006, 13:09
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Wenn "Krone"-Mitarbeit HPM helfen sollte, "freut mich das" - "Krone"-Herausgeber ortet Intrigen der WAZ

Wien - Hans Dichand, Herausgeber der "Kronen Zeitung", weist die Kritik der WAZ-Gruppe ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung") am Umgang der "Krone" mit der Kandidatur von Hans-Peter Martin bei der Nationalratswahl zurück. "Martin wurde von der 'Krone' nie im Wahlkampf unterstützt", erklärte Dichand in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "profil".

Zur vom "Krone"-Hälfteeigentümer WAZ kritisierten Veröffentlichung eines ganzseitigen Gastkommentars von HPM in der Sonntagsausgabe der "Krone" vor einer Woche meinte Dichand: "Als Herausgeber habe ich Martin die Gelegenheit gegeben, ausführlich über die Schwierigkeiten zu berichten, die einzelne Bürger bei uns in Österreich vorfinden, wenn sie kandidieren wollen."

Martin ist, wie der "Krone"-Herausgeber betont, derzeit noch mit der Sammlung von Unterstützungsunterschriften beschäftigt: "Erst wenn er als Kandidat auftreten kann, also im Besitz von 2.600 Unterschriften ist, könnte man es als Wahlhilfe auslegen, wenn er weiter in der 'Krone' schreiben würde."

HPM beendet Kolumne bei fixer Kandidatur

Daher habe er Martin schon vor längerer Zeit mitgeteilt, im Falle einer fixen Kandidatur nicht mehr als Kolumnist für die "Krone" arbeiten zu können. Dichand: "Wenn seine bisherige Mitarbeit bei der 'Krone' ihm bei der Erreichung der Kandidatur helfen sollte, freut mich das."

Zur Kritik der WAZ meint Dichand im "profil"-Interview: "Die WAZ ist immer noch mein Partner. Einzelne dort intrigieren gegen die 'Krone', ich aber bin nicht bereit, dies gegen die WAZ zu tun." (APA)

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