
Diskriminierung von Frauen
"Die Diskriminierung von Frauen im Open-Source- und IT-Bereich ist definitiv ein Thema", meint Gina Lanik, Systemadministratorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Rechenzentrums WSR, im pressetext-Gespräch. "Das Thema Frauen und Technik ist in der Gesellschaft immer noch mit einer Reihe von Vorurteilen besetzt. Da kommt es natürlich immer wieder vor, dass Frauen auch im Open-Source-Bereich nicht Ernst genommen und öffentlich belächelt werden", so Lanik. Die Ausprägung von Vorurteilen sei allerdings länderspezifisch recht unterschiedlich und auch vom Einsatzbereich abhängig, räumt die Open-Source-Expertin ein. So gelte beispielsweise der nordamerikanische Raum im Bereich Open Source als frauenfeindlicher als etwa Europa.
Entwicklungsmodelle sehr hierarchisch
"Gerade die Open-Source-Szene ist von patriarchalischen Strukturen geprägt, da Entwicklungsmodelle sehr hierarchisch aufgebaut sind", meint Christian Jeitler vom Verein Quintessenz, der für die Organisation der Linuxwochen mitverantwortlich zeichnet. Als positiver Trend sei allerdings zu vermerken, dass immer mehr Frauen in Hightech-Bereichen präsent seien. "Projekte wie Fedora Women sind zwar begrüßenswert. Die Vorbildwirkung von Frauen als Vortragende bei öffentlichen Veranstaltungen oder als Leiterinnen von IT-Unternehmen besitzt aber ungleich mehr Strahlkraft", zeigt sich Jeitler überzeugt.
Zweifel
Eine dieser Unternehmerinnen, Sherryl Manalo, CEO und Mitbegründerin des Linux-Software-Unternehmens antitachyon, hält spezielle Frauenplattformen prinzipiell ebenfalls für eine gute Idee. "Ob die grundsätzliche Problematik, dass Frauen im Open-Source-Bereich nur wenig vertreten sind, damit gelöst werden kann, wage ich allerdings zu bezweifeln", meint Manalo. Auch sie bestätigte Laniks Beobachtung, dass die Problematik zum Teil auch Breitengrad-abhängig sei. So seien in Asien, vor allem etwa in Indien Frauen weitaus häufiger in technischen Berufen anzutreffen als hierzulande, sagt Manalo.
Linuxchix
Fedora Women ist nur eine unter mehreren Open-Source-Plattformen, die sich speziell an eine weibliche Anwenderschaft richten. Neben besagtem Projekt finden sich seit geraumer Zeit auch die Plattformen Linuxchix, Debian Women sowie Ubuntu Women im Netz wieder. (pte)
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Der Grund: zu viele Release-kritische Bugs
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Zugriff auf sämtliche Dateien möglich
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Lässt sich bequem über ein Webinterface steuern
GNOME 2.29.5 und KDE 4.4 RC1 zur Auswahl - OpenOffice.org 3.2.0 und Virtualbox 3.1.0 in Vorversionen - Firefox 3.6
Software wurde nicht gepflegt
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Entsprechende Kooperationsvereinbarung mit dem Linux-Distributor Canonical geschlossen
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Linux-Distributor kann sich trotz Wirtschaftsflaute über ein sehr erfolgreiches drittes Geschäftsquartal freuen
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Linux ist Mainstream und wird in Zukunft noch stärker wachsen, meint Linux Foundation-Vorstand Jim Zemlin
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Bereits für kommende Version 2.6.33 aufgenommen - Linux-Gründer hatte persönlich auf Aufnahme gepocht
Kernel 2.6.32, GNOME 2.29.3 und vollständige Entfernung von HAL - Ubuntu will Interface mit experimentellen GTK+-Patches aufbessern
Vollständiger Support implementiert - Soll in den nächsten Wochen in stabile Release wandern
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System-Abstürze durch spezielle Anfragen möglich - Distributoren bringen neue Updates heraus
Zeichnet sich durch seine Multimediafähigkeiten und Performace aus
Wien kauft abermals Microsoft-Lizenzen, die Stadt München kommt dem Ziel "Open-Source" immer näher
Stadt kauft Microsoft-Office-Lizenzen um rund eine Million Euro
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Sicherheitslücke sucht freies Unix heim
Große Linux-Desktops kommendes Jahr wieder mit getrennten Konferenzen
Neue Version der Linux-Distribution veröffentlicht - Basiert auf Ubuntu 9.10 - Samt Multimedia-Codecs und eigenem Startmenü
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Was dainter steckt, interessiert die Leute nicht - Technologiehistoriker und Unix-Experte Peter H. Salus im Interview
Prof. Dr. Dirk Riehle leitet erste deutsche Open-Source-Professur
Neben verstreuten Detailverbesserungen dieses Mal auch "Paper Jams" für einzelne Anwendungen - Empathy, Gwibber und F-Spot
Open Virtual Desktop 2.0 veröffentlicht - Alternativ auch vollständiger virtueller Desktop möglich
Unix-Experte Salus zu Gast in Wien - 40 Jahre hat das Betriebssystem schon am Buckel und ist immer noch von Bedeutung
Statt dessen F-Spot mit einfachen Editierfunktionen - Platz für Video-Editor - Linux-Distribution plant ihre nächste Long Term Release
Neue Pläne des Projektleiters Steve McIntyre
Freies Unix in neuer Version - Besserer USB-Support und neue Partitionsklasse - Besserer ZFS-Support
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Der Wechsel von Russlands Schulen zu Linux steht auf der Kippe
"Red Hats Prüfung ist nicht nur die teuerste, sondern auch ganz klar die umfangreichste und anspruchsvollste Linux-Zertifizierung auf dem Markt"
KDE 4.3.1 defaultmäßig - GNOME 2.28 alternativ - Schnellerer Systemstart - Dateisysteme ext4 und btrfs
Desktop-Projekt will sich mehr Zeit lassen, um gesetzte Ziele zu erreichen - Statt dessen GNOME 2.30 im März - Neues Konfigurationssystem kommt hinzu
Open-Source-Betriebssystem spielt zentrale Rolle - Softwarehersteller gibt Einblick in interne Kernel-Entwicklung
Passwortabfrage ließ sich vollständig aushebeln - Neue Version 1.97.1 behebt das Problem
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Und es werden mehr - Deutlich stärker als zuletzt angenommen - Microsoft hatte 96 Prozent Marktanteil behauptet
EntwicklerInnen haben mehr Funktionen für den Browser und 3G-Unterstützung inkludiert
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Die neue Version des freien Betriebssystems trägt den Namen "Karmic Koala" und setzt zu einem weltweiten Erfolgslauf an
Der Linux-Erfinder besuchte einen Microsoft-Stand am Linux-Symposium in Japan
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Analysten sehen zu viele Hürden für die Linux-Revolution am Desktop
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Dem freien Betriebssystem hängen einige Mythen nach - So soll es schwer zu bedienen sein oder Hardware nicht erkennen - Stimmt nicht, meinen Experten
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denke alle in der it-branche wuerde es freuen mehr frauen zu sehen.
doch in den koepfe gibt es immer noch die geteilte welt -
schon in den kinderbuechern sind die berufszuordnungen geschlechterspezifisch aufgeteilt: der baggerfahrer, lokfuehrer, die person vorm computer sind immer maenner , die personen hinter waschmaschine, kinderwagen immer frauen.
die problematik ist sehr komplex - es muss viel geaendert werden: die sprache, die kinderbuecher, die erziehung, ... und irgendwann aendert sich auch das weltbild im kopf.
daran kann jeder mitarbeiten - und all dies hat ueberhaupt nichts zu tun mit open source/closed source/m$ u.s.w
Eine schönere Bestätigung dieses Artikels als durch diese Mehrheits-Reaktionen kann's gar nicht geben.
Und danke für die vielen roten Balken - wäre echt (=völlig unzynisch gemeint) schlimm für mich von der Masse (hier) "gemocht" zu werden.
Verzeiht bitte, daß ich mich somit ausklinke, aber meine Zeit ist zu kostbar um sie in euch zu investieren.
Jetzt färben sie noch alle rot. Aber verwenden, verwenden wird die Quoten-Distro keiner. Linux ist eben eine Machismo Kultur, und das werden derlei Aktionen die - peinlich, peinlich - den klassischen "Erzfeinden" ein Jahrzehnt hinterherhinken - auch nicht von heute auf morgen ändern. Aber was solls, allein der gute Wille zählt :)
Die Ignoranz meiner Geschlechtsgenossen ist ein Witz. Natürlich könnt ihr euch immer und immer wieder einreden, dass eigentlich eh alles ok ist, und dass Frauen von Grund auf uninteressiert sind, und dass Open Source genauso frauenfreundlich ist wie die normale Informatik.
Aber das reicht nicht! Ich meine, wollt ihr, dass sich das Verhältnis ändert, oder soll alles so ungleich bleiben wie's ist? Die anhaltenden Reaktionen in den Standard-Foren lassen auf zweiteres schließen.
es stellt sich halt die frage, wer die arbeit erledigen soll. gerade os ist oft unbezahlt. warum soll ich als entwickler, für den icons und benamsungen eher nebensache sind, während mich algorithmen und daten interessieren, jetzt beispielsweise weibliche icons machen? ich habe icons. und wenn mir eine frau icons für frauen zusendet, werde ich sie gerne aufnehmen. aber als entwickler habe ich andere dinge im kopf, die meistens grundlegend dafür sind, dass ein anwender oder eine anwenderin überhaupt mal ein icon zu sehen bekommen, egal welches.
und dass das programm rennt, ohne äußerlich sichtbare fehler zu produzieren, ist nun mal grundlegend dafür, dass irgendwas passiert.
ich kenn genug nerdfrauen, geekettes und welche lustigen ausdrücke man sonst dafür verwenden will - zwei der besten coder in meinem bekanntenkreis sind frauen. in diesem bereich kommt man einfach nicht weit, bloß weil man einen förderkurs vom AMS kriegt und nachher immer noch nichts versteht - da gehts um eine gewisse geisteshaltung. ob die mehr oder weniger bei frauen vorhanden ist, weiß ich nicht, ich vermute aber, sie ist weniger geduldet - auch von frauen. "was, du hast nur 2 paar schuhe?" "wenn du dich dauernd mit den kastln beschäftigst, wird dich nie wer heiraten."
wenn wir die stimmung auflösen können, gibts mehr frauen in der it. und zwar ohne zwanghafte klauseln.
Unix und Linux kommt halt vom Hintergrund her aus den Naturwissenschaften (Info/Mathe/Physik etc.), und da ist die Frauenquote an den Unis auch heute noch relativ gering. Das heisst aber nicht, dass es keine Frauen gibt, ich kenne mehrere "Nerdchicks", seit ueber 10 Jahren, es handelt sich also um kein neues Phaenomen.
Ich programmiere seit 15 Jahren und kenne keine Frau die dafür interessiert ist, geschweige denn es selbst auch tut!
Auch in foren (bei Microsoft oder sourceforge) habe ich auserst selten weibliche Nahmen gesehen. Es ist maximal eine Frau auf hundert oder mehr Männer in diesem Bereich aktiv.
Also, bevor wieder Männer für alles schuld sind und die Frauen aus allem ausschließen, denkt selber nach was euch interessiert und was nicht. Schließen wir euch auch aus beim zangeln ums Auto/Motorrad, Sport und ähnliches?
Es gibt einfach geschlechtsspäzifische Domänen.
Das soll auch so bleiben(obwohl ich lieber mit Technikerinen über die Materie reden will), ich möchte mich nicht in, z.B. Mode drängen nur weil dort kaum Männer zu finden sind.
...Ursache und Wirkung, sie sagen selbst, daß es so gut wie keine Vorbilder für Frauen gibt. Welchen Eindruck macht das auf heutige Mädchen? Welchen Eindruck machen der männliche Bill Gates und Steve Jobs?
Interesse basiert auf Vorbildern, gesellschaftlichen Strukturen und Erziehung - In all diesen Bereichen schaut es für Frauen weniger gut aus - ergo: auch weniger Frauen in diesem Bereich...
Das Problem ist ja - meist - nicht die offene sexistische Diskrimierung (auch wenns die natürlich auch gibt) sondern mehr das "männliche Klima", das unbewusst ausschließend ist. Gab eh schon vor kurzem einen Artikel dazu, der das recht ausführlich behandelt hat:
http://derstandard.at/?id=2498210
Wobei ich Deines zusammenziehe: Ein durch und durch sexistisches Klima.
Ich installiere deswegen nur mehr englische Versionen, bzw besuche englische Foren. Da bin ich zwar "user", aber "she/her". Die deutschen Interfaces, die nur "Anwender, er, der, etc" kennen, sagen so eindeutigst "Störet unsere Kreise nicht".
Aber dann beleidigt meinen, daß sich Frauen eh nicht für IT interessieren.....
Wofür sich intelligente Frauen aber natürlich nicht interessieren, ist die (virtuelle) Gesellschaft von egomanischen Kleingeister.
Wenn es ihr wirklich auf eine Änderung ankäme, würde sie nicht schreiben, dass sie mit "User" zufrieden ist, sondern sich bei den Leuten einsetzen Userin oder so was einzuführen. Früher gab es auch nur den Anwender im Deutschen. Nur weil man im Englischen erkant hat, dass solche "Sprachänderungen" teilweise ins Lächerliche führen und sie deshalb nicht mitmacht, gibt sie sich mit "User" ab. Ich bin mir sicher wenn es nur den Anwender gäbe, würde si sich darüber ebenfalls nicht beschweren.
Daher ist ihre Haltung in meinen Augen klar scheinheilig.
...würde im englischen wenig Sinn machen - aber davon abgesehen ist es nicht scheinheilig, weil es einfach noch keine Lösung dafür gibt. Im Unterschied zum englischen ist Anwenderin vollkomen legitim in der deutschen Sprache verankert (neu sind nur Formen wie AnwenderIn) - im englischen existiert eine solche "weibliche Markierung" nicht und läßt sich auch nicht irgendwie herleiten. Das bedeutet, daß hier anders vorgegangen werden muß - etwa durch aufwendigere explizite Nennung des Geschlechts durch she, her oder etwa Mrs. User, aber das wirft wiederum andere Probleme auf (Miss oder Mrs.?) und ist auch nicht wirklich äquivalent...
Aber wenn es ihr wirklich um die Sache ginge, würde sie sich nicht mit dem englischen User zufrieden geben sondern auch dort eine andere Lösung fordern oder sich damit zumindest nicht zufrieden geben.
Aber lassen wir das, ich sehe schon wir kommen auf keinen gemeinsamen Nenner. ;-)
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