Österreich - das Land der Piraten(parteien)

28. August 2006, 10:41
23 Postings

Die PiratInnenpartei und die Piraten Partei Österreichs verfolgen (teilweise) das gleiche Ziel

Das Leben ist manchmal wie ein Film - von Monty Python: nur stehen sich diesmal nicht die Volksfront von Judäa (VVJ) und die "populäre Front" im Weg, sondern die PiratInnenpartei.at und die Piraten Partei Österreichs. Obwohl, wie die KPÖ, die hinter der PiratInnenpartei steht in einer Erklärung zur Gründung der Piratenpartei-Österreichs mitteilt, mehrere Interessensvertretungen eines so wichtigen Themas durchaus gut sind, sei man natürlich die bessere Wahl.

Keine Konkurrenz

Die KPÖ ist schon seit geraumer Zeit gegen Software-Patente, Digital Rights Management (DRM) und die so genannten "geistigen Eigentumsrechte" aufgetreten und hat sich die Webseite auch schon vor einier Zeit geischert. Wie es in der Erklärung heißt, sei es schade, "dass die Gründer der neuen Piratenpartei letztlich nicht zu einer gemeinsamen Kandidatur mit der alten PiratInnenpartei (der KPÖ) zu bereit waren."

Unterschiede

DIe KPÖ sieht die Piraten Partei Österreichs als zu wenig ausdifferenziert an. Da es "bei der Kritik so genannter "Geistiger Eigentumsrechte" darum geht aufzuzeigen, dass damit ganz neue Wirtschaftsformen jenseits der Kapitalistischen Konkurenz möglich sind. Es geht also beiweitem nicht darum nur den FilesharerInnen "Straffreiheit" zu gewähren sondern es geht gerade auch um die damit möglichen radikalen Demokratisierungen der Wirtschaft. Es geht darum, dass heute Patente dazu eingesetzt werden die Wirtschaft von Entwicklungsländern zu unterdrücken. In Zeiten, in denen jährlich etwa 10 Millionen Menschen an Hunger sterben, ein nicht ganz unwichter Aspekt", so die Webseite.

Wahltag

Das Buhlen um WählerInnen scheint also auch in diesem Bereich eröffnet. Es stellt sich nun die Frage, wer mehr UnterstützerInnen auf seine Seite bringen kann und um die Frage des geistigen Eigentums. (red)

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.