Der erste Tag im Zeichen von Datenbanksystemen und Voice over IP

11. Oktober 2006, 14:34
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Alles, was Rang und Namen hat, trifft sich in Vegas - Auch die österreichische Hacking-Szene war vertreten

In jedem Sommer trifft sich alles, was in der IT-Security-Szene Rang und Namen hat, zur US-Ausgabe der Black Hat Briefings im Caesars Palace, Las Vegas. Die Briefings sind traditionell eine Plattform für Security Experten, um neue Angrifftechniken und „Zero Day“-Schwachstellen in aktuellen Netzwerktechnologien und Services zu präsentieren.

Der erste Tag

Am ersten Tag der Konferenz standen Datenbanksysteme und Voice over IP (VoIP) im Vordergrund, denen jeweils ein eigener Vorlesungs-Track gewidmet war, so Bernahrd Müller von SEC Consult der Vorort an der Veranstaltung teilnimmt gegenüber dem WebStandard. Für Erheiterung im Publikum sorgten dabei vor allem Vorführungen aktueller VoIP-Anlagen, die auf verschiedenste Arten manipuliert wurden.

Sicherheit kein Thema

"Bei dieser Demonstration zeigte sich, dass die Hersteller beim Design von VoIP-Telefonen und der dazugehörigen Infrastruktur die Sicherheit bisher (wie es bei neuen Technologien oft der Fall ist) etwas vernachlässigen", so Müller weiter. Zu den weiteren Tagesthemen zählten neben Forensik auch ausgefallene Themen, präsentiert wurde zum Beispiel eine Technik, mit der Schadcode auf unauffällige Weise in herkömmlichen Bildformaten versteckt werden kann. Die österreichischen Hacking-Szene vertrat Paul Böhm von SEC Consult mit einem Vortrag zum Thema sichere Softwareentwicklung.(red/Müller)

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