Väter arbeiten mehr für neugeborene Söhne

17. Juni 2000, 12:06

Das fand eine US-Studie heraus - Gründe sind unbekannt

Seattle - Väter arbeiten härter für neugeborene Söhne als für Mädchen. Das ist das Ergebnis einer am Freitag bekannt gewordenen Studie zweier Wissenschafterinnen der University of Washington in Seattle. Die Forscherinnen fanden heraus, dass Männer pro Jahr durchschnittlich 122 Stunden mehr arbeiteten, wenn sie einen Sohn bekamen, und nur 56 Stunden mehr, wenn sie ein Mädchen bekamen.

Eine eindeutige Erklärung hatten die Forscherinnen nicht. Sie vermuten, dass Väter möglicherweise ihre Rolle als Ernährer der Familie nach der Geburt des Sohnes noch ernster nehmen. Die Forschungsergebnisse würden aber keinesfalls beweisen, dass Väter ihre Söhne mehr liebten als ihre Töchter. (APA/dpa)

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