Keine Hinweise auf weitere Manipulationen

17. Oktober 2006, 21:32
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Vier Geräte manipuliert - 4100 Karten gesperrt - Geldautomaten immer wieder Ziel von Kriminellen

Nach dem Ende der Vorwoche aufgeflogenen Bankomatbetrug gibt es keine Hinweise auf Manipulationen an weiteren Geräten. Das sagte Angela Szivatz am Dienstag. Insgesamt wurden vier Bankomatkassen in Salzburg, Kärnten und Oberösterreich von den Tätern Chips eingesetzt, mit denen sie die Daten von Bankomatkarten inklusive PIN-Code erhielten. 4100 Karten mussten gesperrt werden, von 300 tauchten tatsächlich Duplikate auf, bestätigte Szivatz. Der Tatzeitraum lasse sich ungefähr auf Juli eingrenzen.

Manipulation

Bankomaten waren bereits in der Vergangenheit ein beliebtes Ziel für Kriminelle. So flog bereits im Jänner dieses Jahres ein groß angelegter Bankomatkassenbetrug auf. Auch in diesem Fall hatten die Täter versucht, die Geräte zu manipulieren. Sie flogen allerdings rechtzeitig auf. Zudem betonte die Polizei, dass die Kriminellen wegen der in Österreich üblichen Sicherheitsvorkehrungen keinen Erfolg gehabt hätten.

Im Oktober 2005 deckte die Exekutive in Wien einen Bankomatkartenbetrug auf. Die Täter hatten auf dem Postweg versandte Karten und Codes abgefangen und damit Geld behoben. (APA)

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