UNO muss Hilfstransport in den Südlibanon verschieben

31. Juli 2006, 05:43
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Welternäherungsprogramm beklagt mangelnde Sicherheitsgarantien Israels

Beirut - Das Welternährungsprogramm (WFP) hat die Lieferung von 60 Tonnen Lebensmitteln in den Südlibanon verschieben müssen und erklärt, die israelischen Streitkräfte würden nicht für die Sicherheit des Transport garantieren. "Es ist frustrierend. Es gibt Orte im Süden, die kein Wasser und ein Essen mehr haben, wir brauchen Zugang", sagte am Sonntag die UNO-Koordinatorin für die Hilfe im Libanon, Mona Hammam.

Der am Sonntag gestoppte Konvoi hätte ursprünglich bereits am Samstag aufbrechen sollen, auch dies sei an mangelnden israelischen Sicherheitsgarantien gescheitert. Die sechs Lastwagen des WFP sollten laut Hammam Hilfsgüter in die überwiegend von Christen bewohnte 2.000-Einwohner-Ortschaft Marjayoun nahe der israelischen Grenze bringen. (APA/AP)

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