OSV-Team im Großeinsatz

31. Juli 2006, 13:51
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13 österreichische SchwimmerInnen greifen ein - Rogan und Nadarajah haben Finali im Visier - Weltrekordlerin Manaudou startet Mammutprogramm

Budapest - Das OSV-Schwimm-Team legt bei der 28. Langbahn-EM in Budapest am ersten Tag der Becken-Bewerbe gleich richtig los, 13 von 16 qualifizierten Athleten sind am Montag im Einsatz. Höhepunkte aus österreichischer Sicht sind das Antreten von Markus Rogan über 100 m Rücken und jenes von Fabienne Nadarajah im Delfin-Sprint. Die Semifinali dieser Bewerbe sind für Nachmittag angesetzt, die Endläufe finden am Dienstag statt.

International ist der erste Auftritt von Laure Manaudou zu beachten, bei ihren 400 m Lagen geht es gleich am Nachmittag ins Finale. Die französische Weltrekordlerin hat für sieben Einzel-Starts genannt, wobei ihre favorisierten 400 m Kraul erst am Schlusstag geschwommen werden. Über 400 m Kraul der Herren fällt die erste Titelentscheidung, Medaillen-Geheimtipp ist der polnische Vorjahres-Jugend-Europameister Mateusz Sawrymowicz.

Vorlauf-Einsätze der Österreicher am Montag (ab 9:30 Uhr):

  • 400 m Kraul Herren (1. Bewerb/Finale: 17:02 Uhr): Für David Brandl und Dominik Koll geht es einerseits um die Rückholung des an Florian Janistyn verlorenen OSV-Rekordes. Coach Helge Goedecke: "Wir greifen den positiven Fehde-Handschuh auf." Für beide Oberösterreicher ist auf dieser Strecke auch das WM-Limit möglich, der Final-Einzug hingegen nur mit einer Ausnahme-Leistung.

  • 50 m Delfin Damen (2. Bewerb/Semifinale: 17:09, Finale: Dienstag): Fabienne Nadarajah ist absolute Podest-Kandidatin, für sie geht es um ihre erste Langbahn-Medaille. Marilies Demal hat ihre erste Sub-27-Sekunden-Zeit und das Finale drauf, mehr aber nicht. Birgit Koschischek wird als drittbeste Österreicherin nicht aufsteigen, neben ihren beiden Trainingskolleginnen könnte aber auch sie das WM-Limit knacken.

  • 100 m Rücken H (3. Bewerb/Semifinale: 17:16, Finale: Dienstag): Markus Rogan ist hier nicht Favorit, doch er schwimmt um seine erste Medaille bei diesen Titelkämpfen. Im dichten Feld ist aber auch etwa Rang sechs möglich. Sebastian Stoss schwimmt vermutlich noch unrasiert, hält auf seiner Nebenstrecke aber eine persönliche Bestzeit für möglich. Dinko Jukic dient diese Distanz, um sich auf die Lagen-Bewerbe einzustimmen.

  • 100 m Brust H (5. Bewerb/Semifinale: 17:39, Finale: Dienstag): Vier OSV-Athleten schwimmen um maximal zwei Semifinal-Plätze. Es wird aber schwierig, auch nur einen davon zu ergattern. Maxim Podoprigora geht auf den OSV-Rekord von Patrick Schmollinger los. Stefan Wipplinger, Martin Cernansky und Thomas Narnhofer liegen dahinter, haben persönliche Bestleistungen als Ziel.

  • 50 m Delfin (7. Bewerb/Semifinale: 18:04; Finale: Dienstag): Martin Spitzer gibt gleich in seiner Spezial-Disziplin sein Debüt bei internationalen Großereignissen. Seit sechs Wochen im Besitz des OSV-Rekordes, will sich der Steirer nun mit einer weiteren kräftigen Steigerung in Richtung Semifinal-Qualifikation bewegen. Das wird schwierig genug, ebenso wie das Erbringen der WM-Norm.

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