Zeitungen und Agenturen

29. Juli 2006, 10:00
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DER STANDARD, der bereits 1999 die neue Rechtschreibung einführte, wird diese beibehalten

Die Frage der künftigen Rechtschreibung stellt sich nun erneut auch für Zeitungen und Presse-Agenturen. Um es vorwegzunehmen: Auch hier ist künftig hinsichtlich der strittigen Punkte ein Ende der Einheitlichkeit zu erwarten.

Zwar beschlossen sowohl die Nachrichtenagenturen als auch die Mehrzahl der Printmedien, sich an die neue Rechtschreibung zu halten - im Detail allerdings herrschen Unterschiede: Wollen sich die Agenturen "bei Varianten überwiegend für die klassischen Schreibweisen"von vor 1996 entscheiden, gibt die Süddeutsche Zeitung, die wie der Springer Verlag zur neuen Rechtschreibung zurückkehrt, an, sich "die Duden-Empfehlungen zu Eigen zu machen". - Nachsatz: "... so weit, als diese in sich konsequent sind."

DER STANDARD, der bereits 1999 die neue Rechtschreibung einführte, wird diese beibehalten, in Übereinstimmung mit den Presse-Agenturen. Mit Einschränkung. (DER STANDARD, Printausgabe, 29./30.7.2006)

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