Baseballschläger-Attacke auf Juwelier: Bis zu 20.000 Euro Beute

28. Juli 2006, 13:45
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Wiener erlitt Rissquetschwunden - Vor allem Uhren gestohlen

Mit einer Beute im Verkaufswert von etwa 10.000 bis 20.000 Euro flüchteten jene Täter, die am Donnerstagnachmittag einen Juwelier in Wien-Hietzing ausgeraubt und mit einem Baseballschläger verprügelt hatten. Das knapp 70-jährige Opfer konnte erst nach der Tat Alarm schlagen und wurde mit Rissquetschwunden am Kopf ins Spital gebracht. Der Überfall auf das Geschäft in der Auhofstraße 181 ereignete sich kurz nach 15.30 Uhr.

Vermutlich sind die Räuber mit der Beute zur U-Bahn nach Hütteldorf geflüchtet und von dort in Richtung Innenstadt gefahren, berichtete Chefinspektor Franz Pripfl von der Wiener Polizei am Freitag. Gestohlen wurden vor allem sportliche Uhren. Der knapp 70-jährige Juwelier sei vor allem auf Reparaturen spezialisiert und habe daher gar keine teuren Marken wie Rolex oder Breitling im Angebot, sagte der Polizist. Die im Geschäft aufbewahrten, wertvolleren Pendeluhren haben die Täter nicht mitgenommen.

Verdächtige

Dem beraubten Juwelier waren schon am Donnerstag vormittag zwei verdächtige Männer aufgefallen, die sich nach dem Angebot erkundigt hatten. Wahrscheinlich habe es sich dabei um "Auskundschafter" gehandelt, meinte Pripfl. Solche Fälle kämen immer wieder vor. Daher sollte man bei verdächtigen Ereignissen am Besten sofort die Polizei kontaktieren, riet der Ermittler. Nach Angaben des Opfers waren die beiden "Kunden" wie die späteren Täter jung und vermutlich aus Osteuropa.

Laut Polizei sind die beiden Verdächtigen etwa 20 bis 25 Jahre alt und waren sportlich-elegant gekleidet. Einer der beiden Täter trug bei dem Überfall eine Sonnenbrille. Der zweite Mann war gänzlich unmaskiert. (APA)

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