Staffellauf der Ökos

30. Juli 2006, 20:45
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Radfahrer, Rikscha- und Pferdekutschenfahrer auf einer Tour durch Österreich für fairen Handel

Wien – Als sie in der Wiener Schwarzspanier Straße angestampelt kamen, wurden sie prominent beklatscht: Alexander Göbel begrüßte die Teilnehmer der sechsten österreichischen „Öko-Staffel“ vor dem Weltcafé – trotz Mörder-Hitze waren 40 Teilnehmer mit umweltgerechten Fahrzeugen angereist: auf Fahrrädern, mit der Rikscha und mit einer Pferdekutsche.

Vorbildprojekte präsentiert

Die Staffel war am 8. Juli in der Bodenseeregion gestartet – seither wurden rund 150 Gemeinden, die sich für diese Tour vernetzt hatten, abgeklappert. Dabei werden regionale Vorbildprojekte wie zum Beispiel im Bereich der erneuerbaren Energie vorgestellt, Fairtrade-Produkte von den TeilnehmerInnen verkostet, oder Bio-Produkte regionaler Betriebe präsentiert.

Wie in allen Gemeinden wurde der „Staffelrucksack“ übergeben: Eine Botschaft für fairen Handel, Klimaschutz und Biolandbau aus Purkersdorf – Fairtrade-Produkte, eine Fotovoltaikzelle und das „Botschaftsbuch“, in das sich alle Teilnehmer eintragen können. Das Buch wird im Herbst 2006 in Brasilien Vertretern der indigenen Völker aus dem Amazonasgebiet überreicht.

Vorerst aber brachen nach einem ausgiebigen Faitrade-Frühstück die Teilnehmer in Richtung Hainburg auf – „so fair, so gut“, so der Abschied von Thomas Wackerlig, Birgit Pelikan únd Hansi Schaumberger, die die Tour vom Start bis zum Abschluss am 29. Juli in Mörbisch begleiten. (frei, DER STANDARD Printausgabe, 28.07.2006)

  • Alexander Göbel beklatschte die ökologische Reisegesellschaft für Biolandbau, fairen Handel und Klimaschutz
    foto: standard/fischer

    Alexander Göbel beklatschte die ökologische Reisegesellschaft für Biolandbau, fairen Handel und Klimaschutz

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