Phonoverband: Jede dritte verkaufte CD ist schwarz gebrannt

9. Juli 2007, 11:32
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Kritik an China, Italien, Spanien und Griechenland

Das illegale Geschäft mit Musik hat nach Angaben der Phonobranche immer noch riesige Ausmaße. Im vergangenen Jahr seien weltweit mehr als 1,2 Milliarden gefälschte CDs verkauft worden, teilte der Internationale Verband der Phonoindustrie (IFPI) am Donnerstag in London mit. Damit sei jede dritte CD, die in den Handel komme, schwarz gebrannt. Dies entspricht in etwa den Zahlen des Vorjahres. Der Verband schätzte zudem, dass 2005 rund 20 Milliarden Titel ohne Bezahlung übers Internet heruntergeladen wurden.

3,5 Milliarden Euro

Das Marktvolumen des Handels mit illegalen CDs im vergangenen Jahr bezifferte der Verband auf eine Summe von rund 3,5 Milliarden Euro. Zugleich forderte IFPI-Chef John Kennedy zehn Länder namentlich auf, strenger gegen die "Musik-Piraterie" vorzugehen. Dazu gehörten vor allem China, aber auch europäische Staaten wie Italien, Spanien und Griechenland.(APA/dpa)

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