Misswirtschaft im US-Heimatschutzministerium

27. Juli 2006, 11:37
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"Washington Post": Untersuchung des US-Kongresses kommt zum Schluss, dass erhebliche Summen verschwendet wurden

Washington - Das US-Ministerium für Heimatschutz soll durch Misswirtschaft bei der Auftragsvergabe erhebliche Summen verschwendet haben. Das berichtete die Zeitung "Washington Post" unter Berufung auf eine Untersuchung des US-Kongresses, deren Ergebnisse am Donnerstag veröffentlicht werden sollten.

Demnach wurde bei Aufträgen mit einem Gesamtwert von 34 Milliarden Dollar (27,0 Mrd. Euro) deutlich zu viel berechnet. Auslöser sei die mangelnde Anzahl an Vertragsmanagern in dem Ministerium. Zudem seien die Aufträge ohne Ausschreibungen vergeben worden. Zu den umstrittenen Aufträgen zählten unter anderem Abschlüsse in den Bereichen Flughafen- und Grenzsicherung sowie im Krisenmanagement nach dem verheerenden Hurrikan "Katrina". (APA/Reuters)

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