Brasilien: Trockenheit setzt Unesco-Weltnaturerbe zu

28. Juli 2006, 15:25
1 Posting

Wassermenge in den berühmten Iguacu-Wasserfälle nur noch ein Fünftel

Rio de Janeiro - Eine ungewöhnliche Trockenperiode hat die Wassermassen der berühmten Iguacu-Wasserfälle in Brasilien erheblich reduziert. Die insgesamt 275 Katarakte an der Grenze zu Paraguay haben nur noch ein Fünftel ihres normalen Volumens, wie lokale Medien berichteten. Einige Wasserfälle seien sogar komplett ausgetrocknet.

Die Iguacu-Fälle wurden 1986 zum Unesco-Weltnaturerbe erklärt. Der Name Iguacu kommt aus der Sprache der Guarani-Indios und bedeutet "großes Wasser". Trotz des Wassermangels ist die Energieproduktion im nahe gelegenen Staudamm Itaipu, dem größten Wasserkraftwerk Brasiliens, vorerst nicht gefährdet. (APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Wassermangel bei den Iguacu-Wasserfällen

Share if you care.