Taifun in China: Heftige Regenfälle

28. Juli 2006, 10:27
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600.000 Menschen auf der Flucht - Heftige Regenfälle könnten noch drei Tage lang anhalten

Peking - Die schweren Regenfälle des Taifuns "Kaemi" haben im Süden Chinas zu weiteren Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Die Behörden warnten am Donnerstag davor, dass Dämme an Hochwasser führenden Flüssen brechen könnten. 600.000 Chinesen mussten die am meisten gefährdeten Gebiete verlassen. Vor allem die Küstenprovinz Fujian, wo der Taifun auf das Festland traf.

Bisher sind mindestens 15 Menschen in Folge des Unwetters ums Leben gekommen, 60 werden nach Presseberichten vermisst.

Die betroffenen Regionen sind erst kürzlich vom Tropensturm "Bilis" heimgesucht worden. Mehr als 600 Menschen kamen in den Provinzen Hunan, Guangdong und Fujian dabei ums Leben, etwa 200 werden noch vermisst.

Straßen und Telefonverbindungen sind in vielen Gebieten zerstört. Nach Angaben des nationalen chinesischen Wetterdienstes sollen die heftigen Regenfälle auch noch am Freitag anhalten.(APA)

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