Schwere Unwetterschäden im Schweizer Wallis

27. Juli 2006, 15:32
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Tausende Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden

Martinach - Ein infolge eines schweren Gewitters über die Ufer getretener Gebirgsbach hat am Dienstagabend in der Region Martinach im Schweizer Unterwallis schwere Verwüstungen angerichtet. Tausende Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden. Wie eine Schweizer Nachrichtenagentur berichtete, wurde ein Zug des St.- Bernard-Express bei Bovernier von den Schlamm- und Wassermassen aus den Schienen geworfen.

Die Gleise wurden auf einer Länge von 400 Metern herausgerissen. Die 35 Insassen des Zuges blieben unverletzt. Auch die Passstraße zum Großen St. Bernard wurde verschüttet und musste vorübergehend gesperrt werden.

Nach einem heftigen Gewitter war der Gebirgsbach Durnand am Dienstagabend zu einem reißenden Strom angeschwollen. Tausende Einwohner der Region mussten wegen Überflutungsgefahr vor Mitternacht ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Erst am frühen Mittwochmorgen gaben die Behörden vorläufige Entwarnung.(APA/dpa)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Saint-Bernard Express nach dem Unwetter in der Nähe von Bovernier

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