Mück-Report: Pekarek sieht "Diskussionsbedarf"

28. Juli 2006, 18:00
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Aufklärung, ob die Vorwürfe gegen ORF-Chefredakteur von Manipulation bis Frauenfeindlichkeit Berechtigung haben

Am Freitagnachmittag will die interne Untersuchungskommission ORF-Generalin Monika Lindner den Untersuchungsbericht über Vorwürfe gegen TV-Chefredakteur Werner Mück übermitteln. Bis Montag verlangt der Stiftungsrat Aufklärung, ob die Vorwürfe gegen Mück von Manipulation bis Frauenfeindlichkeit Berechtigung haben.

Lindner überlegt wie berichtet, den Stiftungsräten nur eine Zusammenfassung und Bewertung des Berichts vorzulegen. Klaus Pekarek indes, der Vorsitzende des ORF-Stiftungsrates, lässt zarte Präferenzen für den Volltext erkennen. Der "ist an und für sich authentischer", sagt er dem Standard.

Was hält Pekarek von einer Sondersitzung des Stiftungsrates, wie sie dessen Mitglieder in dieser Zeitung ansprachen? "Diskussionsbedarf wird im Zweifel gegeben sein", sagt der Vertreter des Landes Kärnten. Er lässt offen, ob im Hearing der Generalskandidaten am 17. August, in einem eigenen Tagesordnungspunkt in dieser Wahlsitzung oder einer eigenen Sitzung. Pekarek betont, dass für mögliche Konsequenzen die Geschäftsführung zuständig ist. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 26.7.2006)

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