Gusenbauers Wanderlust, Xavier Naidoo mag keine Orangen

1. Oktober 2006, 21:23
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SPÖ-Chef erklimmt serienweise Gipfel, deutscher Sänger distanziert sich vom BZÖ

Alfred Gusenbauers persönliche Expedition Österreich kommt voran: Am Dienstag bezwang der SPÖ-Chef den großen Pyhrgas in Oberösterreich (2244 Meter). Am Mittwoch kommt der Angerkogel (OÖ, 2114 Meter) dran. Für die Medien ist der rote Wandervogel (in nicht ganz vorteilhaften Leggings, aber anderseits: angeblich sind sie ja der Modehit des Herbstes) ein willkommenes Sommermotiv. Die ÖVP macht offenbar nicht nur Gusenbauers Beinkleid nervös - schließlich gehörte das Wandern bislang immer zur schwarzen Kernkompetenz. Wie gut, dass es jetzt "Fit für den Kanzler"-Jogger gibt, von VP-General Reinhold Lopatkabei seinem letzten Wochenendlauf im Wiener Prater erspäht. Ihre T-Shirts stammen (noch) nicht von der ÖVP. Lopatka: "Ich war echt überrascht.". (tó)

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Mit der Verlosung von rund 3000 Eintrittskarten für ein Konzert des deutschen Musikers Xavier Naidoo hofft das BZÖ Stimmen unter den Erst- und Jungwählern zu ergattern. Ein diesbezüglicher Bericht im Standard (Dienstag-Ausgabe) hat jetzt das Management des Musikers dazu veranlasst, sich von der orangen Wahlinitiative klar zu distanzieren. "Weder naidoo records gmbh noch Xavier Naidoo haben etwas mit dieser Aktion zu tun. Wir unterstützen Jörg Haiderund dessen Partei auf keinen Fall ...", heißt es in einer Antwort-Mail an einen derStandard.at-Leser. (mro/DER STANDARD, Printausgabe, 26.7.2006)
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