Dürre in der Steiermark: Für Landwirte vorerst kein Problem

26. Juli 2006, 18:03
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Obst- und Weinbauern schwärmen - Doch einige Sparten würden sich schon Regen wünschen

Fast rundum zufrieden sind die steirischen Landwirte. Die Witterung lässt vor allem Obst- und Weinbauern, aber auch die Betreiber von Gemüseanlagen geradezu ins Schwärmen geraten. Die Maisbauern sind auch zufrieden, wenngleich sie sich bald Regen wünschen würden, wie die Landwirtschaftskammer berichtete.

Der steirische Ölkürbis sonnt sich und genießt die Wärme. Er liebt die leichten, sandigen Böden wie beispielsweise im Raum Leibnitz oder im Grazer Feld. Ähnliches wird von den Obstbauern vermeldet: Die derzeitige Witterung tut allen Obstsorten wie Äpfel, Pfirsichen oder Zwetschken sehr gut. Im Juli wird Fruchtzucker ausgebildet - hier sind die Sonnenstunden ideal. Sorgen bereitet den Obstbauern allerdings der Hagel. Mehrere Unwetter haben Schäden an den Kulturen insbesondere im Raum Puch bei Weiz angerichtet.

Hinsichtlich der Trockenheit gibt es auch beim Wein keine Probleme. Das Wetter wird mit "hervorragend" kommentiert. Und: Ideal wären für die weitere optimale Entwicklung Ende Juli bzw. Anfang August etwas Regen sowie ein trockener September und Oktober.

Maisbauern wollen Regen

Ebenfalls Regen in nächster Zeit wünschen sich die Maisbauern. Bis dato könne man mit der Entwicklung sehr zufrieden sein. Der Wachstumsrückstand aus dem kühlen Frühjahr konnte beinahe aufgeholt werden. Auch im Grünland herrschen gute Erntebedingungen. Zum Teil ist die zweite Mahd bereits eingebracht. Jetzt, nach der Einbringung des zweiten Schnitts, würde man sich Regen wünschen, weil die Temperaturen derzeit für das Grünland etwas zu hoch sind.

Im Gemüseanbau ist die Ernte von Paradeisern, Paprika und Gurken voll im Laufen. Die Witterung für das Fruchtgemüse ist derzeit sehr gut, denn die Früchte können durch die Sonne voll ausreifen. Im Freiland müssen die Bauern auf Grund der warmen Witterung besonders viel Zeit der Betreuungs- und Beobachtungsarbeit widmen. Hier muss viel bewässert werden, damit das Freilandgemüse entsprechende Kühle vorfindet, erfährt man aus der Kammeranalyse.(APA)

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