Mindestens vier Tote in Kalifornien

24. Juli 2006, 10:26
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Pflegeheim mit mehr als 100 Bewohnern nach Ausfall von Klimaanlage evakuiert

San Francisco - Nicht nur in Mitteleuropa, auch im Südwesten der USA stöhnen die Bewohner über eine Hitzewelle. Bei Temperaturen um die 40 Grad starben in den vergangenen Tagen in Kalifornien mindestens vier Menschen an den Folgen. Bei sechs weiteren Todesfällen wurde untersucht, ob sie auf die Hitze zurückzuführen sind. Der Rekordwert von 48 Grad wurde am Samstag in Woodland Hills in der Nähe von Los Angeles gemessen.

In Stockton wurde am Sonntag ein Pflegeheim mit mehr als 100 Patienten evakuiert, nachdem die Klimaanlage ausgefallen war und zwei Heimbewohner wegen Hitzestress in eine Klinik eingeliefert werden mussten. Eine der beiden Personen starb nach Angaben der Polizei. Die Temperaturen in der Stadt lagen bei 46 Grad. Eine solch hohe Temperatur war in Stockton noch nie zuvor registriert worden.

In Elektrizitätswerken kam es wegen des hohen Stromverbrauchs zu Engpässen. Von einem Stromausfall am Sonntagnachmittag im Süden Kaliforniens waren mehr als 50.000 Haushalte und Betriebe betroffen. Auch im Nachbarstaat Arizona starben bei Rekordtemperaturen am Wochenende zwei Menschen vermutlich an den Folge der Hitze. (APA/AP)

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