Steirer injizierte sich Quecksilber eigenhändig

25. Juli 2006, 09:06
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Vergifteter 35-Jähriger wurde nach polizeilichem Verhör am Samstag in Landesnervenklinik eingeliefert

Graz - Bei den Ermittlungen im Fall jenes Steirers, der an einer Quecksilbervergiftung leidet, gibt es offenbar erste Ergebnisse: Wie die "Kleine Zeitung" in ihrer Sonntagausgabe berichtete, soll sich der 35-jährige Obersteirer das Metall selbst gespritzt haben.

Nach einem polizeilichen Verhör am Samstag sei der Mann in die Landesnervenklinik Sigmund Freud Graz eingeliefert worden, so die Zeitung. Da der Fall gerichtsanhängig ist, wollte man am Sonntag von Seiten der Polizei keine Auskünfte dazu erteilen.

Die Quecksilbervergiftung wurde zufällig bei einer Lungenuntersuchung entdeckt. Wie das Gift genau in den Körper des Patienten gelangt ist, war vorerst unklar. Das Quecksilber dürfte dem Mann nach Angaben der Ärzten intravenös verabreicht worden sein. Das Metall soll aus mehreren Fieberthermometern stammen - Überreste sollen in sichergestellten Spritzen gefunden worden sein, hieß es im Bericht. Zuerst soll die Ehefrau unter Verdacht geraten sein, ihren Mann das Gift verabreicht zu haben. (APA)

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