Nach Ende des Fahrverbots wieder Anschläge und Tote

22. Juli 2006, 15:11
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Sieben schiitische Arbeiter erschossen - USA bereiteten Verstärkung ihrer Truppen im Großraum Bagdad vor

Bagdad - Nach dem Ende eines Fahrverbots in Bagdad hat es am Samstag wieder Anschläge mit Toten und Verletzte gegeben. Sieben schiitische Arbeiter wurden im Westen der Hauptstadt aus einem fahrenden Auto heraus erschossen, zwei weitere verletzt, wie die irakische Polizei mitteilte. Der Osten Bagdads wurde von zwei schweren Explosionen erschüttert. Einer der Anschläge galt einer Polizeistreife; getötet wurde dabei ein Passant.

Kreuzfeuer

Auch aus anderen irakischen Städten wurden Anschläge gemeldet: In Bakuba wurde eine Bombe auf einem Markt gezündet und das Gelände beschossen. Drei Menschen wurden getötet und fünf verletzt. In Mossul wurde ein Passant im Kreuzfeuer zwischen einem Angreifer und Polizisten tödlich getroffen. In Hilla wurde ein Soldat getötet, als ein Sprengsatz in seinem Hauseingang explodierte. Insgesamt wurden zwölf Menschen bis Samstagmittag getötet.

USA bereiteten Verstärkung ihrer Truppen im Großraum Bagdad vor

Die USA bereiteten unterdessen die Verstärkung ihrer Truppen im Großraum Bagdad vor. Sie reagieren damit auf die erheblich gestiegene Gewalt zwischen Schiiten und Sunniten. (APA/AP)

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