Software soll Flugzeugentführungen verhindern

30. Juli 2006, 19:17
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"Der Spiegel": 30 europäische Firmen und Institute arbeiten an Entwicklung

Eine Passagiermaschine zu kapern und umzuleiten könnte künftig unmöglich werden. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" schreibt, arbeiten rund 30 europäische Firmen und Institute an einer Software, die führerlose Maschinen vom Boden aus steuert und unerwünschte Richtungsänderungen verhindert.

Safee

Beteiligt an dem Entwicklungsprogramm namens "Safee" seien unter anderem Airbus, Siemens und die Technische Universität München. Erste Resultate würden im Oktober in Windsor (Großbritannien) vorgestellt.

Förderung durch EU

Das "Notfallvermeidungssystem" kostet nach Angaben des Nachrichtenmagazins 36 Millionen Euro und wird von Brüssel mit 19,5 Millionen Euro gefördert. Das System solle selbsttätig die Kontrolle an Bord übernehmen, wenn eine audiovisuelle Überwachung automatisch Alarm gibt ­ sei es wegen einer Entführung, sei es, weil Piloten plötzlich ausfallen.

Sicher vor Hackern

Auch Computer-Hacker an Bord hätten keine Chance, schreibt "Der Spiegel": Die Maschinen sollen bei Gefahr ausschließlich extern lenkbar sein und den nächsten geeigneten Landeplatz anfliegen. Die neue Technik würde auch die Debatte um den Abschuss gekidnappter Flugzeuge erübrigen. (APA)

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