Kein Österreicher mehr in Stuttgart

25. Juli 2006, 10:34
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Machach nach Erfolg über Koubek im Viertelfinale gegen Argentinier Acasuso ohne Chance

Stuttgart/Kitzbühel - Mit Oliver Marach ist am Freitag beim ATP-Tennisturnier in Stuttgart auch der letzte Österreicher ausgeschieden. Der Steirer, am Vortag noch Sieger im Duell gegen Stefan Koubek, verlor im Viertelfinale gegen den als Nummer fünf gesetzten Argentinier Jose Acasuso glatt mit 2:6,3:6. Siegreich blieb dafür Alexandre Peya, der beim Challenger in Istanbul bereits im Halbfinale steht.

Marach wehrte beim mit 586.250 Euro dotierten Mercedes-Cup in Stuttgart den ersten Matchball mit einem schönen Return ab und hatte sogar noch Breakball, dann aber machte Acasuso den Sack mit dem zweiten Matchball zu. Damit hat der Grazer auch vorerst die Chance vergeben, Österreichs Nummer eins im Tennis zu werden. Mit einem Sieg über den Weltranglisten-32. hätte Marach (ATP 96) Jürgen Melzer (ATP 83) bereits am Montag in der Weltrangliste überholt.

Sieben Österreicher in Kitz

Marach ist einer von zumindest sieben Österreichern, die im Hauptfeld des nächste Woche beginnenden Generali open stehen. Am Freitag vergaben die Veranstalter nach Reiner Eitzinger eine Wild Card auch an Werner Eschauer, der ÖTV seine beiden an Andreas Haider-Maurer und an den Staatsmeisterschafts-Finalisten Armin Sandbichler. Fix im Hauptfeld sind ebenfalls auch Melzer, Marach und Koubek, zudem könnte es auch in der am Wochenende gespielten Qualifikation noch der eine oder andere schaffen. (APA)

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