Theater: Szenen einer Ehe

23. Juli 2006, 18:35
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"Es war die Lerche" von Ephraim Kishon im Schubert Theater

Was wird nicht alles an Shakespeares Dramen herumgeschnipselt, verkürzt, um- und ineinandergedichtet. Humorist Ephraim Kishon hat sich an "Romeo und Julia" zu schaffen gemacht und unter dem Titel "Es war die Lerche" eine Fortsetzung - selbstverständlich den Grufttod ignorierend - geschrieben. Will heißen: Romeo und Julia nach dreißig Jahren Ehe. Höllisch: Ballettlehrer Romeo Montague sorgt mit seiner alternden Hausfrau Julia für Tochter Lucretia. Das hat mit Shakespeare nicht mehr viel zu tun, kann aber lustig sein. Die Laientheatergruppe Orth an der Donau gibt sich noch zwei Mal die Ehre. (afze, DER STANDARD-Printausgabe, 22./23.07.2006)
22. 7., Schubert Theater,
9., Währinger Straße 46,
Karten und Infos: 0664/ 481 29 46
Beginn: 20.00
Weitere Aufführung am 28. 7.
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