Rottenbergs Boulevard: Festspielhorden und ein junger Mann

23. Juli 2006, 19:36
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Attila Dogudan in Salzburg - Markus Rogan beim Radio-Energy-Openair

Futterstelle der Festspielhorden
Salzburg ist mehr als Hochkultur: Seitenblickeland übernimmt nun, zum Festspielestart, die Stadt - und hat ein Versorgungsproblem. Wer in Wien fast ausschließlich von Attila Dogudan (Do&Co und Demel) gefüttert wird, muss sich umstellen. Falsch: musste. Denn Dogudan butterte 1,2 Millionen Euro ins Café Glockenspiel - und eröffnet es nun als Salzburger "Demel" neu. Aber er hat auch ein Herz für von Festspielhorden "beglückte" Einheimische: Die Terrasse soll nur Salzburgern offen stehen. Nur: Festspiele-Salzburger halten sich halt auch für einheimisch.

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Einfach ein netter Junge
Markus Rogan hat ein Problem: Er wird so penetrant als cool und witzig verkauft, dass es/er nervt. Donnerstagabend aber mischte sich der Schwimmer unter die elf Millionen Kids, die auf der Donauinsel Sean Paul beim Radio-Energy-Openair zukreischten: niemand gab Regieanweisungen - und plötzlich wirkte Rogan cool und witzig. Und das war richtig nett. (DER STANDARD-Printausgabe, 22./23.07.2006)

  • Macht aus dem "Glockenspiel" dn Salzburger Demel: Attila Dogudan füttert die Festspielstadt.
    foto: wild&team

    Macht aus dem "Glockenspiel" dn Salzburger Demel: Attila Dogudan füttert die Festspielstadt.

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