Euro-"Blüten": Fälschungen in Österreich eher eine Ausnahme

23. Juli 2006, 19:33
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Nationalbank rät zu erhöhter Aufmerksamkeit bei 20-Euro-Scheinen in klassischen Urlaubsländern

Wien - "Der Anteil an falschen Euro-Banknoten bewegt sich in Österreich jährlich nicht einmal im Promille-Bereich", betonte Stefan Augustin, Leiter der Hauptkasse und Zweiganstalten der Österreichischen Nationalbank (OeNB). Dennoch sei es kein Fehler, die Scheine genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Experten empfehlen, nach der Methode "Fühlen-Sehen-Kippen" vorzugehen.

Eigentlich, so Augustin, sei das Erkennen bzw. Erfühlen von falschen Euro-Scheinen keine Hexerei. Durch den speziellen Tiefdruck, den Sicherheitsstreifen, die reliefartigen Strukturen, die Wasserzeichen und das Spezialfolienelement, das für farbliche Veränderungen sorgt ("Kipp-Effekt") sollten Verwechslungen im Grunde unmöglich sein.

"Wir haben noch keine Fälschung gesehen, die man nicht erkennen konnte", bekräftigte Augustin.

Seitens der OeNB sei man auch bemüht, stets qualitativ hochwertige neue Euro-Banknoten in Umlauf zu bringen: "Es werden nämlich tendenziell gebrauchte Scheine imitiert", weiß Augustin.

Fazit des Banknoten-Spezialisten: Bargeld ist immer noch das sicherste Zahlungsmittel. (APA)

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