Welternährungsprogramm meldet Versorgungs-Engpässe im Libanon

21. Juli 2006, 13:37
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Appell an Konfliktparteien, Hilfskräften uneingeschränkten Zugang zu allen Gebieten zu gewähren

Rom - Das Welternährungsprogramm WFP sieht wachsende Probleme in der Nahrungsmittelversorgung im Libanon. Für hunderttausende Flüchtlinge im Konfliktgebiet werde es immer schwieriger, Essen und andere notwendige Güter zu erhalten, teilte die UNO-Organisation laut Kathpress am Donnerstag in Rom mit. Besonders besorgniserregend sei die Lage im Südlibanon, wo durch Schäden an Straßen und Brücken viele Menschen von der Versorgung abgeschnitten seien.

Das WFP appellierte an die Konfliktparteien, die Neutralität der Hilfskräfte zu respektieren und ihnen uneingeschränkten Zugang zu allen Gebieten zu gewähren, damit Bedürftige schnellstmöglich erreicht werden könnten. Bei einer Fortdauer der Kämpfe rechnet die UNO-Organisation mit einem weiteren Anstieg der Flüchtlingszahlen. Schon jetzt hätten nach Behördenangaben schätzungsweise 500.000 Menschen ihre Häuser verlassen, hieß es in der Mitteilung. (APA)

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