epa und Gewista: "Keine Bevorzugung"

26. Juli 2006, 13:37
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Plakatunternehmen dementieren Sonderkonditionen für Parteien

Mit scharfen Zurückweisungen reagierten die Plakatunternehmen epa und Gewista auf die Vermutungen der Grünen, sie würden ihnen nahe stehende Großparteien durch bessere Konditionen begünstigen. Wahlkampfleiterin Michaela Sburny hatte am Vormittag bei einer Pressekonferenz spekuliert, auf Grund von "Parteinähe" könnten Sonderkonditionen zu Stande gekommen sein. Alle Parteien würden gleich behandelt, so der gemeinsame Tenor der Unternehmen.

epa: "Für Großkunden spezielle Konditionen"

"Das ist eine Vermutung, die nicht stimmt", sagte epa-Geschäftsführer Heinrich Schuster im APA-Gespräch, nahezu alle politischen Parteien seien Auftraggeber seiner Firma. Natürlich gebe es aber für Großkunden spezielle Konditionen, "ich sehe das kaufmännisch". Der ÖVP-Abgeordnete Ferdinand Maier sei, so Schuster, lediglich "nebenberuflich" für die epa tätig, Politik und Geschäft würden "sehr sauber" getrennt.

Gewista: "Behandeln alle demokratischen Parteien gleich"

Auch die Gewista dementiert die für sie "unverifizierten Anwürfe" der Grünen. Es gebe "keine Sonderrabatte für werbende Gruppen", hieß es dazu in einer schriftlichen Stellungnahme. Generaldirektor Karl Javurek: "Wir behandeln alle demokratischen Parteien gleich, es herrschen für alle die gleichen Konditionen." (APA)

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