Radfahrfreundlichste Städte: Salzburg und Graz

21. Juli 2006, 16:00
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Vorarlberg führt mit Radwegen entlang von Freilandstraßen

Salzburg - Salzburg ist die radfahrfreundlichste Landeshauptstadt Österreichs. Das ist das Ergebnis einer VCÖ-Umfrage, bei der 2.300 Radfahrer interviewt wurden. An zweiter Stelle landete Graz. Als radfahrfreundlichstes Bundesland wurde Vorarlberg gewählt, Salzburg erreichte den zweiten Platz.

Bei der VCÖ-Umfrage haben 41 Prozent Salzburg zur radfahrfreundlichsten Landeshauptstadt gewählt. "Die Maßnahmen der Stadt Salzburg kommen gut an. Dort, wo es nötig ist, werden Radwege gebaut. Ansonst wird auf der Fahrbahn ausreichend Platz für das Radfahren geschaffen. Zudem führt Salzburg seit 15 Jahren Bewusstseinskampagnen zum Radfahren durch", nennt VCÖ-Experte Martin Blum Gründe.

Graz landete mit 26 Prozent an zweiter Stelle, zehn Prozent wählten Wien zur radfahrfreundlichsten Stadt. Die "rote Laterne" trägt Eisenstadt. Zum radfahrfreundlichsten Bundesland wurde Vorarlberg gewählt. 35 Prozent sehen das Ländle an der Spitze, gefolgt vom Land Salzburg mit 14 Prozent Zustimmung.

Vorarlberg führt mit Radwegen entlang von Freilandstraßen

"In keinem anderen Bundesland gibt es so viele Radwege entlang von Freilandstraßen wie in Vorarlberg", sieht Blum Vorarlberg als Vorbild für andere Bundesländer. Die Politik im Ländle trage Früchte: Dort würden mehr als doppelt so viel Radfahren wie der Österreich- Durchschnitt. Im Vorjahr legte im Durchschnitt jeder Vorarlberger für Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen oder um Freunde zu besuchen 399 Kilometer mit dem Fahrrad zurück.

Der VCÖ fordert verpflichtend Radwege entlang von Freilandstraßen. Nach Vorbild der Niederlande sollen Radfahrprojekte in den Gemeinden und Ländern zur Hälfte vom Bund finanziert werden. (APA)

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