Aufenthaltsbewilligungen um 73,3 Prozent gesunken

20. Juli 2006, 18:19
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Im Halbjahresvergleich 2005 bis 2006 von 26.566 auf 7.085 neue Aufenthaltstitel - Hauptgrund ist das neue Aufenthaltsrecht

Wien - Die Aufenthaltsbewilligungen von Ausländern in Österreich sind im ersten Halbjahr 2006 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres massiv um 73,3 Prozent zurückgegangen. Konkret waren von Jänner bis Juni 2005 insgesamt 26.566 neue Aufenthaltstitel erteilt worden, in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres waren es nach Angaben des Innenministeriums nur mehr 7.085.

Hauptgrund für diese Entwicklung ist das neue Aufenthaltsrecht, mit dem es laut Innenministerium möglich ist, den Zuzug zu kontrollieren und genauer zu regeln. Einen Rückgang hatte es bereits aufgrund der EU-Erweiterung ab Mai 2004 gegeben. So war die Zahl der Aufenthaltsgenehmigungen schon im Vorjahr deutlich gesunken, nachdem mit der Osterweiterung nur mehr Drittstaatsangehörige - also keine EU-Bürger - erfasst werden. Für 2006 ist angesichts des Trends der ersten sechs Monate mit einem weiteren klaren Absacken zu rechnen. (APA)

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