41 Prozent Marktanteil für Vöslauer

21. August 2006, 14:01
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Die Österreicher haben im ersten Halbjahr weniger Mineralwasser getrunken - Mehr Recycling bei Plastikflaschen

Wien - Obwohl der Mineralwasserabsatz am Markt rückläufig ist, steigerte Vöslauer seinen Absatz. Inklusive der Lizenzmarken Almdudler, Pepsi und Seven up setzte der Konzern im ersten Halbjahr 39,7 Mio. Euro um, ein Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr. Das sind 115,3 Millionen verkaufte Liter Vöslauer Mineralwasser (inklusive Vöslauer Balance), die einen wertmäßigen Marktanteil von 41 Prozent ergeben. Römerquelle liegt mit 14,7 Prozent an zweiter Stelle, Waldquelle steigerte sich leicht auf 11,5 Prozent.

"Mittlerweile sind wir in allen Bundesländern Marktführer", sagte Alfred Hudler, Chef der Vöslauer Mineralwasser AG. Die Exportquote erhöhte sich auf 6,1 Prozent, Deutschland ist laut Hudler der wichtigste Markt. Im Gastronomiebereich verringerte Vöslauer den Abstand zu Römerquelle, der Marktanteil liegt hier bei 30 Prozent.

Gemeinsam mit Coca-Cola, Radlberger, Rauch und Spitz plant Vöslauer eine Recycling-Initiative: Eine eigens gegründete Gesellschaft soll vom ARA-Sammelsystem Plastikflaschen kaufen, diese sollen aufbereitet und im Handel wieder eingesetzt werden. "Wir werden 2007 damit starten", sagte Hudler.

Mit "Vöslauer Junior"will der Konzern nun vermehrt Kinder ansprechen. Ziel: Bis Jahresende sollen 1,5 Millionen der bunt eingefärbten 0,33-Liter-Flaschen verkauft werden. Denn: Zu viel kann man wohl trinken, doch nie trinkt man genug.

Auch Römerquelle wächst weiter

Auch Österreichs Nummer zwei am heimischen Mineralwassermarkt - Römerquelle - befindet sich auf Wachstumskurs. Wie das Unternehmen mitteilte, ist der Gesamtumsatz im ersten Halbjahr 2006 um 2,7 Prozent gestiegen. Besonders erfreut zeigte sich der neue Geschäftsführer Christian Moser, dass Römerquelle die Marktführung in der Gastronomie mit einem Anteil (nach Eigenangaben) von mehr als 40 Prozent und im Near-water-Bereich (51,3 Prozent) weiter ausgebaut habe.

In der Gastronomie sei das Plus von 11 Prozent vor allem auf die neue Designerflasche zurückzuführen, hieß es. Auch der heuer eingeführte Römerquelle emotion-Drink Marula laufe erfolgreich. Obwohl die Getränkebranche vom langen Winter in Mitleidenschaft gezogen wurde, habe Römerquelle im Handel das Vorjahresniveau erreicht. (APA/show/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 21.7.2006)

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    foto: vöslauer
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