HOSI-Mitbegründer erhält Zivilcouragepreis

24. Juli 2006, 14:08
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Kurt Krickler bei Berliner Gay-Pride-Parade ausgezeichnet - Weitere Preise an Zapatero oder auch Lesbenberatung e.V. Berlin

Wien - Der österreichische HOSI-Aktivist Kurt Krickler ist am Samstag mit dem Zivilcourage-Preis des Berliner Christopher Street Day (CSD) ausgezeichnet worden. Der 47-Jährige war 1979 Mitbegründer des ersten österreichischen Homosexuellenverbands HOSI Wien. "Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung von Kurts Arbeit und Engagement für die österreichische und internationale Lesben- und Schwulenbewegung", hieß es in einer Aussendung der HOSI Wien.

"Krickler erhält den Zivilcouragepreis des Berliner CSD e.V. als Mann, der vor keiner Nomenklatur Angst hat", heißt es laut HOSI in der Würdigung des Ausgezeichneten. Er ist derzeit Generalsekretär der HOSI Wien und Co-Chefredakteur von deren Zweimonatszeitschrift "LAMBDA-Nachrichten" sowie Vorstandsmitglied im europäischen Lesben- und Schwulenverband "International Lesbian and Gay Association Europe" (ILGA Europe) und von EPOA, der "European Pride Organisers Association".

Weitere Preise

Neben Kurt Krickler ist der Preis dieses Jahr an folgende Personen und Institutionen vergeben worden: an den spanischen Ministerpräsidenten Jose Luis Rodriguez Zapatero, an die Lesbenberatung e.V. Berlin, an ILGA-Europe, den europäischen Regionalverband der International Lesbian and Gay Association, an die beiden deutschen Politiker Volker Beck (Grüne) und Margot von Renesse (SPD) sowie an Tomasz Baczkowski, den Vorsitzenden der polnischen "Fundacja Rownosci" (Stiftung für Gleichheit), dem Organisator der in Polen sehr umstrittenen Warschauer Gay-Pride-Parade. (APA)

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    Kurt Krickler, hier im Bild mit Peter Kreisky (vlnr).
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