Boehringer Ingelheim FENS Research Award an Zoltan Nusser

21. März 2007, 16:57
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Wien - Im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Federation of European Neuroscience Societies (FENS) in Wien wurde zum dritten Mal der Boehringer Ingelheim FENS Research Award verliehen. Boehringer Ingelheim vergibt diese mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung an junge europäische Wissenschaftler für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der neurowissenschaftlichen Forschung.

Der 37-jährige Dr. Zoltan Nusser vom Institut für Experimentalmedizin in Budapest, Ungarn, wurde mit diesem Preis für seine herausragenden Forschungen zu den Mechanismen der synaptischen Neurotransmission geehrt.

"Diese Auszeichnung ist eine große Ehre für mich. Ich bin sehr dankbar für diese Anerkennung unseres wissenschaftlichen Fortschritts", erklärte Nusser, der derzeit Grundlagenforschung am Labor für Zelluläre Neurophysiologie des Instituts für Experimentalmedizin in Budapest betreibt. "Die Ergebnisse unserer Forschungsarbeiten tragen zu einem besseren Verständnis der synaptischen Neurotransmission unter besonderer Berücksichtigung der liganden- und spannungsgesteuerten Ionenkanäle in diesem Prozess bei."

Durch seine neuartigen Arbeiten auf dem Gebiet der synaptischen Transmission und der Untersuchung der Ionenkänale übte Dr. Zoltan Nusser einen entscheidenden Einfluss auf die neurowissenschaftliche Forschung in Europa aus. Seine Untersuchungen belegen, dass die Kombination verschiedener Ansätze aus Neuroanatomie, Elektrophysiologie und Modelling ideal ist, um die Mechanismen zu studieren, die der neuronalen Kommunikation zwischen Nervenzellen im gesunden und kranken Zustand zu Grunde liegen. (red)

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