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Einst Floridsdorf, jetzt Innenstadt: Restaurant "Goldene Zeiten"
Foto: G. Wasserbauer
Damit ist jetzt Schluss. Seit vergangener Woche nämlich leben die Goldenen Zeiten am fraglos zentralen Lueger-Platz neu auf, im Service agieren die freundlichen Töchter, und auch Frau Zhao scheint das Ambiente mit viel hellem Leder, dunklem Holz, Schiefer am Häusl und den sonstigen Pflichtattributen gegenwärtiger Wirtshausgestaltung ganz und gar milde zu stimmen. Das ist gut so, denn das Essen schmeckt herrlich, und die Speisekarte ist groß und wird noch zusätzlich durch Tagesspezialitäten (Innereien!) aufgemotzt, sodass man gar nicht anders können wird, als in kürzeren Abständen hinzugehen - und zwar möglichst in größerer Runde, damit die Tische mit den praktischen Schleuderscheiben in der Mitte entsprechend besetzt und mit Tellern und Schüsseln und Platten zugestellt sind, dass man gar nicht weiß, wo zuerst hinlangen.
Rohe Erdnüsse
Die rohen Erdnüsse etwa, gemüsig frisch wie beste Saubohnen und mit einem Pesto aus chinesischem Knoblauch und Sechuan-Blütenpfeffer versehen, sind köstlich, aber nur manchmal zu haben. Geräucherte Kabeljaufilets mit Five Spice entpuppen sich als knusprige Fischstücke von berauschender Aromatik, die gemischten Tofu-Vorspeisen sind seit Jahren gerühmte Klassiker und bekehren selbst fundamentale Bohnenkäse-Verlacher zu Instant-Jüngern der weichen, nicht immer weißen Pracht. Gegrillte Jakobsmuscheln sind tatsächlich frittiert, dafür könnte man sich in den beigelegten grünen Pfefferoni mit karamellisierter Reis-Essig-Sauce eingraben, so was von gut schmecken die. Die Calamari in knuspriger Hülle sind mit schlabberiger, subtil gewürzter Chili-Sauce gefüllt, dazu gibt es knackiges Julienne-Gemüse in zartsäuerlicher Marinade - sicher eines der besten Gerichte für heiße Sommernächte. Und so könnte man noch etliches aufzählen, die Teigtaschen mit frisch gehacktem Fleisch, das Schwein nach Mao-Art, das Lamm und die Entengerichte sowieso, die tollen Nudeln, selbst die federleichte, scharfe Ingwer-Pannacotta, die den Titel des besten China-Desserts jederzeit sicher hätte. Toller Schanigarten! (Severin Corti/Der Standard/rondo/21/7/2006)
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zum Thema "goldene Zeiten" kann ich den negativen kritiken nur beipflichten. die Küche ist einfältig, ideenlos, das service inkompetent, die weinkarte zu 60% ausgetrunken. ein "admiral" wird aufgemacht und die flasche auf den tisch gestellt....die patronin des hauses geht in einem meer an selbstlob über ihre durchschnittlich europäisierte küche unter. das einzige gesprächsthema war die rechnung am ende.
insgesamt merkt man eines zur zeit. wiens tester sind hinlänglich bekannt. serverin corti ist ein kenner und das wissen auch die gestronomen. auch wenn jemand anderer testet ist jeder test eben nur eine momentaufnahme...(ausgenommen ist die kritik des "Tians", die stimmt noch immer).das gilt für mittlerweile für fast alle so hochgelobten bet
Auch wir haben uns das Goldene Zeiten angesehen. Das Urteil fällt etwas differenziert aus. Freuen uns auf Postings... http://bit.ly/bMG1Pu
ich muss sagen, ich finde es aüsserst bedenklich wie leicht die zensur im online-standard angewendet wird. nachdem nämlich am 8.jänner (datum des artikels) tatsächlich ein anderer artikel stand UND vorallem vollkommen andere kommentare, die in der mehrzahl sich negativ über dieses lokal und ihren aroganten und unfreundlichen eigentümern geäussert haben, wurde nun scheinbar kurzerhand ein älterer artikel (mit durchwegs milderen kommentaren) an dessen stelle gesetzt.
ich muss sagen, ich bin ziemlich sprachlos und frage mich wer hierfür verantwortlich ist? vorallem wird hiermit ein naheverhältnis zwischen zeitung/redakteur und lokal suggeriert - inakzeptabel.
in der tat höchst merkwürdig, wobei ich den umstand, dass dieser artikel noch einmal erscheint, der kategorie "irrtum" zuschreibe. vor den "goldenen zeiten" muss gewarnt werden - die "hoppalas" waren zu beginn ja noch "charmant", in der zwischenzeit haben sich diese aber zum grundsätzlichen stil des hauses entwickelt, und weder küche (ausnahmen mögen die regel bestätigen) noch vor allem service halten auch nur annähernd mit dem preisniveau schritt. eigentlich erstaunlich, dass es den laden überhaupt noch gibt und die grantige besitzerin, die einen auch gerne mal anhustet, wenn sie die richtung nicht mehr ändern kann, noch nicht alle gäste vertrieben hat. alternativempfehleung: "on" in der wehrgasse, 1050.
das Essen hervorragend, Preis/Leistung in Ordnung, nur, was macht man im Winter? Selbst nur das Durchgehen vom Garten auf die Straße war für die Augen schrecklich. Nach einigen Minuten Aufenthalt im Lokal riecht man nach der kompletten Menükarte.
...Reservierungs"politik" !
Man bestellt tagelang 2 Plätze im Garten vor, freut' sich auf eine schönen Sommerabend und wird bei Betreten des Lokals "abgeschasselt".Das ist unseriös und vertreibt Gäste (uns sicher!). Danke,nie wieder.
tja, da haben sie leider recht, das ist in der tat ein problem - allerdings ist es, wenn man auf der gegenüber der bar/küche liegenden seite sitzt, noch halbwegs ok. ist man näher dran, freut sich die reinigung. wie es aussieht, kann man doch nicht alles haben ;-)
ich fands echt enttäuschend. die preise sind der qualität weit voraus. das essen hat tatsächlich nicht mehr zu bieten als ein mittagsmenü beim asiaten am eck, das gemüse war lasch und ölig und mein teller war schmutzig .
ein echt schwer überschätztes restaurant.
und jetzt werden alle,die in sein wollen,hinlaufen. erstens steht eine kritik ueber die kueche in der zeitung und zweitens ist das lokal eher modern eingerichtet und in der city. fuer mich eigentlich schade,denn ich nahm die maessige anreise in die pragerstrasse gerne in kauf,habe aber dafuer keine typen am nebentisch gehabt,die vom essen nichts verstehen,aber jeder positiven kritik nachlaufen.
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