Freie Dimensionen

27. Juli 2006, 14:41
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Der Zürcher Künstler Max Grüter in der K12 Galerie in Bregenz

In seinem Brotberuf arbeitet Max Grüter, Jg. 1955, als Grafiker. Monat für Monat gestaltet er das Titelblatt des NZZ-Folios, des Magazins der "Neuen Zürcher Zeitung". Seine Künstlerkarriere treibt er mit Bildhauerei, Malerei, Digital- und Konzeptkunst voran. In den 90ern schuf Grüter wuchtige Stahlskulpturen, dann tauschte er Schwermetall gegen Computermaus, heute entsteht seine Kunst am Bildschirm.

Unter Achtung Figurativ sind in der Bregenzer Galerie K 12 zwei seiner digitalen Werkserien zu sehen. Ganz hat der Zürcher Künstler seine metallischen Wurzeln nicht vergessen. Mit dem Computer arbeitet er (Zeitungs-)Bilder zu Vorlagen um, nach denen er Skulpturen aus Alublechen fräst. Ein Beispiel von Grüters Konzeptkunst wird ab 28. 7. bei der art bodensee ausgestellt: Der Crashtest für Lieblingsgegenstände ist eine bürokratisch in Szene gesetzte Zertrümmerungsmaschine, etwa für Handys. (mh/ DER STANDARD, Printausgabe, 20.7.2006)

K12 Galerie
Kirchstr. 12
6900 Bregenz
0664/ 123 32 12
Bis 24. 8.
Vernissage 20.7., 20 Uhr
  • Artikelbild
    foto: k12 galerie
  • Der Schweizer Max Grüter macht Kunst, die einfach verständlich ist wie ein Raketenstart im Park.
    foto: k12 galerie

    Der Schweizer Max Grüter macht Kunst, die einfach verständlich ist wie ein Raketenstart im Park.

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