Bauarbeiten an der Südosttangente beginnen

20. Juli 2006, 20:33
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Mit der Instandsetzung der Praterbrücke wird begonnen - Asfinag: "Unbedingte Einhaltung der Tempolimits"

Wien - Im Laufe des Juli wird an der A23, der Wiener Südosttangente, mit der Instandsetzung der Praterbrücke begonnen. Dieses Projekt bezeichnete die Asfinag in einer Aussendung am Mittwoch zu "einem der verkehrstechnisch herausforderndsten".

Rund 190.000 Fahrzeuge rollen täglich über die A23 , einen der stärkst befahrenen Autobahnabschnitte der Bundeshauptstadt. "Um den Verkehrsfluss auf der A23, der Schlagader des innerstädtischen Autobahnverkehrs zu erhalten, beginnen wir heuer im Juli mit der ersten Phase der Instandsetzungsarbeiten, stellen im September den Normalzustand wieder her und setzen mit der zweiten Phase der Arbeiten im Sommer 2007 fort", sagte Viktor Geyrhofer, Geschäftsführer der Asfinag Autobahn Service Gesellschaft Ost.

Um das starke Verkehrsaufkommen in Fahrtrichtung Süden so gering wie möglich zu beeinflussen, werden die Arbeiten innerhalb einer so genannten Inselbaustelle durchgeführt. "Dadurch stehen während der Bauarbeiten von den ursprünglichen vier Fahrstreifen, drei für den Verkehr weiterhin zur Verfügung", erklärte Projektleiter Paul Scheuchenpflug. Für Verkehrsteilnehmer die von der A22 Donauuferautobahn auf die Praterbrücke auffahren, bleibe die Ausfahrt Handelskai ungehindert passierbar. Von der S2 kommend, sei die Ausfahrt Handelskai nur über die Umleitung am Knoten Prater erreichbar.

Auf Grund der straffen Terminlegung, sollen die Arbeiten auch in den Nachtstunden und am Wochenende stattfinden. "Gerade in der Nacht gilt besondere Aufmerksamkeit und die unbedingte Einhaltung des vorgegebenen Tempolimits, um möglichst alle Unfallrisiken auszuschalten", sagte Geyrhofer. (APA)

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