Fachhochschüler arbeiten an bundesweiter Vertretung

13. Juli 2007, 11:49
16 Postings

Neuer Verein soll den Aufbau zu beschleunigen - Studentenvertreter: "Konzept von Fachhochschulrat sehr positiv aufgenommen"

Wels – Ein neuer Verein soll künftig den Aufbau einer einheitlichen Fachhochschülervertretung fördern. Das Konzept des "Vereins zum Aufbau und zur Förderung einer bundesweiten Studierendenvertretung der Fachhochschulen und Fachhochschul­studiengänge" (VFFH) wurde am 23. Juni bei der 98. Vollversammlung des Fachhochschulrates vorgestellt.

Seit Herbst vorbereitet

"Der Vorschlag wurde vom Fachhochschulrat sehr positiv aufgenommen", berichtet Roman Rittberger, FH-Studentenvertreter in Wels und eines der Gründungsmitglieder. Vom Fachhochschulrat seien außerdem auch noch konstruktive Anregungen gekommen, freut sich Rittberger über das Feedback.

Mit den Vorbereitungen für den Vereinsaufbau wurde bereits im vergangenen November beim dritten bundesweiten Treffen der Studierendenvertretungen begonnen. Die Vereinsmitglieder wollen nicht nur an einer bundesweiten Vertretung für die rund 28.000 FachhochschülerInnen arbeiten, sondern auch die Kommunikation zwischen den einzelnen Standorten verbessern. "Der Verein selbst stellt ausdrücklich keine Studierendenvertretung dar und distanziert sich in jeder Form von einer politischen Aktivität im Sinne einer Parteizugehörigkeit", heißt es im Konzept des Vereins.

Vorstandswahl

Beim fünften bundesweiten Treffen der StudierendenvertreterInnen der einzelnen Standorte soll im November der Vorstand gewählt werden. Bis dahin werden Roman Rittberger und fünf weitere Fachhochschulvertreter vorübergehend den Verein leiten, darunter Samuel Moser aus Hagenberg. "Bis in den Herbst sind wir stark mit den Gründungstätigkeiten beschäftigt", berichtet er über seine Aufgaben. Mit seinen Kollegen will er bis zur Wahl Kontakte herstellen, einen Webauftritt gestalten und motivierte Mitglieder finden. Außerdem werden die Mitglieder bei der Organisation des nächsten Treffens mithelfen.

Bisher gibt es nur für die einzelnen Standorte und Studiengänge Vertretungen. Eine Hochschülerschaft wie an der Universität aufzustellen ist bis jetzt noch nicht gelungen. Die Schwierigkeiten bestehen laut Moser unter anderem darin, dass die Studierenden schon nach spätestens fünf Jahren wieder die Fachhochschule verlassen und es keine einheitliche Fachhochschulstruktur gibt.

Fördern

"Der Verein soll auf jeden Fall so lang bestehen, bis eine einheitliche bundesweite Vertretung existiert und auf festen Beinen steht", plant Moser. Danach könne er sich vorstellen, den Verein als Förderverein weiter bestehen zu lassen. (lis/derStandard.at, 23. Juli 2007)

    <p>Bevor sich der Verein im Herbst an die eigentliche Arbeit macht, sind die vorläufigen Mitglieder noch mit dem Aufbau beschäftigt. </p>
Share if you care.