amnesty international fordert Einstellung der Angriffe

19. Juli 2006, 20:01
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Gezielte Zerstörung der zivilen Infrastruktur ist Kriegsverbrechen

London/Wien - Die internationale Menschenrechts- und Gefangenenhilfe-Organisation amnesty international (ai) zeigt sich besorgt über die neueste Welle der Gewalt im Nahen Osten und ruft zur Einstellung der Angriffe auf. "Durch die neueste Welle der Gewalt im Nahen Ostern verschlechtert sich die Situation für die Zivilbevölkerung in Israel und im Libanon von Tag zu Tag, und die Gewalt droht zu eskalieren. Die Angriffe auf Zivilpersonen und zivile Einrichtungen sind Kollektivstrafen, verletzen das internationale humanitäre Völkerrecht und führen zu Kriegsverbrechern", hieß es in einer ai-Aussendung vom Dienstag.

Die Organisation forderte dazu auf, gezielte Angriffe auf die zivile Infrastruktur im Libanon und Angriffe auf israelische Zivilpersonen und den Raketenbeschuss von israelischen Städten und Dörfern sofort zu beenden, die Menschenrechte zu respektieren sowie die entführten israelischen Soldaten sofort und unverletzt freizulassen. (APA)

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