Bryan Ferry: Alt, aber gut - meistens

25. Juli 2006, 14:40
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Der Vorstand der britischen Roxy Music ist am Wochenende beim Festival "Lovely Days" zu erleben

Schon wegen Roxy Music muss man da eigentlich hinfahren: zwar wird nicht mehr als das übliche, schon gesehene Best-of-Programm geboten werden - allein im Falle der britischen Glam-Rock-Dandys um Bryan Ferry bedeutet so etwas tatsächlich zwei Stunden Poplexikon auf höchstem Niveau. Roxy Music sind zusammen mit den ebenfalls auf Tour befindlichen The Who - der STANDARD berichtete - die Headliner eines Lovely Days genannten Festivals, das am Freitag und Samstag in St. Pölten stattfindet.

Dann wird das Programm ein wenig bescheidener. Okay, Robert Plant, ehemals Led Zeppelin, könnte auch auf einer Harfe spielen und es würden noch ein paar tausend Fans kommen.

Aber die Kölner Mundartrocker von Bap - na ja. Weiters am Programm steht der ehemalige Hippie-Folkie Donovan, an dem sich selbst Rick Rubin als Produzent erfolglos versucht hat, Willi Resetarits & Das Combo, Manfred Manns Earth Band, Billy Idol, Gary Moore sowie Reste von The Stranglers.

Dazu gibt es die "Original Legends Of Woodstock" zu sehen. Zu diesen gehören hier die Reste von Ten Years After, die Überbleibsel von Canned Heat, Country Joe McDonald sowie die nur fast bei Woodstock aufgetretenen Iron Butterfly. (flu/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 19. 7. 6. 2006)

Lovely Days: Open-Air-Gelände beim VAZ, 3100 St. Pölten, Kelsengasse 9. 21. & 22. 7.
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    foto: christian fischer
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