Wilhelm Molterer: "Große Koalition nicht wünschenswert"

Redaktion, 10. August 2007, 12:33
  • ÖVP-Klubobmann Wilhelm Molterer hat sich helle Möbel aus dem Keller des Parlaments geholt und moderne Bilder an die Wand gehängt.
    foto: standard/heribert corn

    ÖVP-Klubobmann Wilhelm Molterer hat sich helle Möbel aus dem Keller des Parlaments geholt und moderne Bilder an die Wand gehängt.

  • Molterer: "Als Person ist Grasser sicher bunter als viele anderen. 
Gott sei Dank sind nicht alle so wie ich. "
    foto: standard/heribert corn

    Molterer: "Als Person ist Grasser sicher bunter als viele anderen. Gott sei Dank sind nicht alle so wie ich. "

  • Nicht ohne mein "Moltofon"Wer geglaubt hat, ÖVP-Klubobmann Wilhelm Molterer verfügt über ein Handy, das alle Stückerln spielt (etwa Nummern von den Wichtigen dieses Landes nicht nur abspeichern, sondern auch organisieren kann), irrt: Er telefoniert mit einem schon etwas überwuzelten Nokia-Modell - und sendet seine Nummer nicht mit.
    foto: standard/heribert corn

    Nicht ohne mein "Moltofon"
    Wer geglaubt hat, ÖVP-Klubobmann Wilhelm Molterer verfügt über ein Handy, das alle Stückerln spielt (etwa Nummern von den Wichtigen dieses Landes nicht nur abspeichern, sondern auch organisieren kann), irrt: Er telefoniert mit einem schon etwas überwuzelten Nokia-Modell - und sendet seine Nummer nicht mit.

VP-Vize im STANDARD-Interview: FPÖ und Hans-Peter Martin keine Partner - Weiters ärgert den Klubobmann die "rot-grüne Jagdgesellschaft"

Wien – Die ÖVP denkt bereits intensiv über mögliche Koalitionsvarianten nach der Wahl in einem Parlament mit möglicherweise sechs Fraktionen nach. Eine Zusammenarbeit mit der SPÖ strebt sie offenbar am wenigsten an, so ÖVP-Klubobmann Wilhelm Molterer im STANDARD-Sommergespräch mit Barbara Tóth.

Ausdrücklich bezieht er allerdings das BZÖ in seine Koalitionsüberlegungen mit ein. Die FPÖ und Hans-Peter Martin – sofern er antritt – sind für ihn keine Partner. Für die Grünen findet er ausgesprochen harte Worte im Zusammenhang mit der Debatte um ORF-Chefredakteur Werner Mück: "Dass sich Alexander Van der Bellen auf dieses Niveau begibt, hat mich überrascht."


STANDARD: Herr Klubobmann Molterer, wann waren Sie das letzte Mal auf einer Yacht eingeladen?

Molterer: Bei Freunden auf einem Segelboot am Attersee.

STANDARD: Wie viele Jagdeinladungen haben Sie als Landwirtschaftsminister ausgeschlagen?

Molterer: Ich habe keinen Jagdschein.

STANDARD: Wenn Sie einen hätten: Würden Sie sich von Raiffeisenboss Christian Konrad zur Jagd einladen lassen?

Molterer: Das kann durchaus sein.

STANDARD: Halten Sie es grundsätzlich mit dem Amt eines Finanzminister vereinbar, wenn man sich von einem österreichischen Bankeigentümer ein Wochenende spendieren lässt?

Molterer: Ich halte das wie Verfassungsrechtler Heinz Mayer: Rechtlich ist das kein Problem, aber man muss aufpassen, die Grenze richtig zu ziehen. Was jetzt geschieht, halte ich für makaber: neuerlich ist die Grasser-Jagdgesellschaft unterwegs. Das war ja schon im SPÖ-Strategiepapier vor der letzten Wahl nachzulesen. Jetzt versucht sie es wieder - und wird scheitern.

STANDARD: Die rechtliche Frage ist das eine, das andere ist die Frage der politischen Optik. Grasser hat zuerst abgestritten, dann zugegeben - also gelogen.

Molterer: Das stimmt einfach nicht. Das ist eine ganz bewusste Kampagne. Da mache ich nicht nur nicht mit, sondern stelle alle Haare und Stacheln auf, die ich habe. Wenn man Grasser "anpinkeln" will - und das ist offensichtlich das Ziel - dann soll man das auch sagen. Und muss mit Gegenwehr rechnen.

STANDARD: Sie verteidigen ihn also aus vollem Herzen?

Molterer: Er ist in der Sachpolitik einer der erfolgreichsten Finanzminister seit 1945. Die SPÖ zeigt mit dieser offensichtlich vorbereiteten Kampange nur, dass ihr alle Mittel recht sind, um ihr Bawag-Problem zuzudecken. Man könnte auch fragen: Wie oft war Gusenbauer in den Penthäusern eingeladen? Wie oft gab es Kontakt zwischen prominenten Sozialdemokraten am Golfplatz mit Elsner? Wie oft lief das rote Netzwerk an?

STANDARD: Warum verteidigt die ÖVP Grasser? Braucht das bewährte schwarze Team seinen Glamourfaktor?

Molterer: Als Person ist er sicher bunter als viele andere. Gott sei Dank sind nicht alle so wie ich.

STANDARD: Das heißt, er hat einen fixen Platz im Team?

Molterer: Er ist unabhängiger Finanzminister und unterstützt Wolfgang Schüssel - damit Österreich eine Linkswende erspart bleibt. Er ist nicht Mitglied der ÖVP und wird es auch nicht werden ...

STANDARD: ... worüber Sie manchmal froh sind ...

Molterer: Nein. Weil er sich diese Freiheit behalten will. Uns tut das gut, etwa bei der Liberalität der Wirtschaftspolitik, weil er einen Schritt weiter geht als jemand, der in der innerparteilichen Sozialpartnerschaft eingebunden ist. Das verträgt Politik.

STANDARD: Verträgt Politik auch einen Finanzminister in Badehosen auf dem "Krone"-Cover?

Molterer: Also ich brauch' es nicht.

STANDARD: In Deutschland treten Politiker in vergleichbaren Fällen zurück. Brauchen wir strengere Regeln?

Molterer: Natürlich können wir eine Verrechtlichungsdebatte führen. Nur: Ist das klug? Im Grunde haben wir einen sehr vernünftigen Umgang mit solchen Dingen in Österreich. Was wir leider nicht mehr haben, ist die Trennung von Privat und Funktion.

STANDARD: Das ist aber auch die Schuld von Grasser, der beide Sphären laufend vermischt.

Molterer: Entschuldigung, das gab es auch schon beim Herrn Vranitzky. Welche Flugreisen auf welche Kosten hat er gemacht? Was mich persönlich bewegt, ist, dass es offensichtlich nicht mehr möglich ist, als Politiker auch Privatheit zu haben. Das ist die unmenschliche Seite des Lebens als Politiker. Die Grenze verschiebt sich immer mehr zulasten der Privatheit.

STANDARD: Auch, weil etwa die ÖVP Urlaube Gusenbauers in Marbella thematisiert.

Molterer: Das eine oder andere Mal wurde die Grenze auch bei uns überschritten.

STANDARD: Kommen wir zum eigentlichen Wahlkampf: Rechnen Sie auch mit sechs Parteien im Parlament?

Molterer: Es ist möglich, aber es könnten auch vier sein. Die Bandbreite macht es sehr spannend - und unser Argument umso bedeutsamer, dass die ÖVP so stark sein will wie 2002. In der Vielfalt ist die Klarheit umso wichtiger.

STANDARD: Aufgrund der Mandatsarithmetik könnte eine große Koalition noch wahrscheinlicher werden. Gute Aussichten oder Rückkehr der bleiernen Zeit?

Molterer: Die große Koalition ist kein wünschenswertes Szenario, für niemand.

STANDARD: Nun kommen aus der ÖVP auch Stimmen, die sagen: Mit dem BZÖ nicht mehr.

Molterer: Ich halte diese Kommentierung von Gio Hahn (Wiener ÖVP-Chef, Anm.) für nicht sehr weise. Strache nimmt sich ohnehin selbst aus dem Spiel. Er will aus Europa austreten, das ist ein No-Go. Ich kann mir auch mit Hans-Peter Martin keine Zusammenarbeit vorstellen. Ich schließe das BZÖ aber ausdrücklich nicht aus.

STANDARD: Bleibt Schwarz-Grün, ein Projekt, für das Sie früher eingestanden sind?

Molterer: Noch einmal: Es wird keinen Koalitionswahlkampf geben.

STANDARD: Da fällt Ihnen dann aber Rot-Grün als Schreckgespenst weg.

Molterer: Weder Van der Bellen noch Gusenbauer haben es ausgeschlossen. Ich bin überzeugt: Wenn es sich mandatsmäßig ausgeht, wird es gemacht. Weil es Gusenbauers einzige Chance ist. STANDARD: Und womit kontern Sie die "Linkswende"?

Molterer: Mit der bürgerlichen Mitte.

STANDARD: Und wofür steht die? Auf den Plakaten sieht man nur den Kanzler, der Slogan heißt dann wieder "Wer, wenn nicht er" oder "Schüssel, wer sonst" ...

Molterer: ... guter Slogan ...

STANDARD: ... verwendete schon Bruno Kreisky 1975, auch damals drehte sich alles um Machterhalt. Aber was will die ÖVP? Nennen Sie mir drei konkrete Projekte für die nächste Legislaturperiode.

Molterer: Erstens: die Verfassungsreform. Zweitens: Altern in Würde. Wie können wir die optimalen Strukturen für Pflege organisieren. Ich will keine aktive Sterbehilfe. Drittens: unter vierzig Prozent Abgabenquote kommen. Da müssen wir mit Verwaltungsreformen den Spielraum dafür erarbeiten.

STANDARD: Also keine weitere Pensionsreform?

Molterer: Nein. Die Pensionsfrage ist gelöst. Erledigt.

STANDARD: Steuerreform?

Molterer: Ist geplant, wenn wir sie uns leisten können. Ich hoffe, Mitte der nächsten Legislaturperiode.

STANDARD: Zum ORF: Sie sagten sinngemäß, Monika Lindner ist Ihre Favoritin für die Generalintendanz. Gilt das noch?

Molterer: Ich nehme an, dass sie sich bewerben wird und der Stiftungsrat eine weise Entscheidung treffen wird.

STANDARD: Aber Favoritin ist sie nicht mehr?

Molterer: Wer behauptet das? Ich begrüße ihre Bewerbung. Ich gehe aber davon aus, dass es mehrere Bewerber geben wird.

STANDARD: Etwa Wolfgang Lorenz.

Molterer: Ich habe erlebt, was er in Graz gemacht hat. Einer der kreativen Köpfe, die das Land hat.

STANDARD: Sind die Chancen von Werner Mück auf den Informationsdirektor noch intakt, auch nach der Untersuchungskommission?

Molterer: Der Generaldirektor schlägt sein Team vor, dabei bleibt es. Offen gesagt: Das ist auch Teil des jagdgesellschaftlichen Verhaltens. Das ist der große Vorwurf, den ich Alexander Van der Bellen persönlich mache. Ihm ist jedes Mittel recht, wenn ihm jemand nicht passt. Die Roten und Grünen versuchen es bei Grasser und sie versuchen es bei Mück. Wo ist der Aufschrei geblieben? Haben Sie je bei einem anderen Chefredakteur, der eine andere politische Meinung hat, gehört "Der muss weg, weil"? Das ist doch eine verlogene Diskussion. Dass sich Van der Bellen auf dieses Niveau begibt, hat mich überrascht.

STANDARD: Auch Erwin Pröll begab sich auf dieses Niveau, als er sagte, Kurt Rammerstorfer - Ö1-Direktor - gehört weg.

Molterer: Es ist grundsätzlich nicht richtig, zu sagen, dass jemand freigegeben wird ...

STANDARD: ... zum Abschuss ...

Molterer: ... zur Behandlung. Der feine Unterschied ist nur, dass bei Werner Mück andere Methoden angewandt werden, die tief ins Persönliche hineingehen.

STANDARD: War es geschickt, diese Kommission einzurichten?

Molterer: Ich war nicht glücklich über diesen Beschluss, und das habe ich auch den Mitgliedern des Stiftungsrates, die zu meinen Freunden gehören, gesagt. Ich habe das falsch empfunden.

STANDARD: Weil man aus dieser Gasse - umgangssprachlich - nicht mehr rauskommt?

Molterer: Darum. Das ist eine Methode, die ich ablehne. Sie wird eingesetzt, um eine Person zu verhindern. Das finde ich arg.

STANDARD: Sie sind seit 16 Jahren Funktionär mit Mandat. Nutzt man sich da nicht ab?

Molterer: Man braucht Selbstkritik und ein Korrektiv außerhalb der Politik.

STANDARD: Was wollen Sie noch werden?

Molterer: Mensch bleiben. (DER STANDARD, Printausgabe, 19.7.2006)

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Sonnenstich

Jaja der Ikarus
Wenn du zu hoch steigst verbrennst du dir leicht die Birne.

in der Tat...

es waren die Grünen selbst, die die Koalitionsverhandlungen 2003 abgebrochen haben. Und, da sie ein Vielleser und -Poster sind, geh ich davon aus, dass ihnen dieser Umstand bekannt ist und ihre Beschimpfungen nicht angebracht sind.

Falsche Gegenwehr

Selbst der Chefredakteur der Presse nennt Grasser völlig öffentlich einen Nebenerwerbspolitiker. (Wie hat er das jetzt genau gemeint?)

Typisch ÖVP!

Selbst bei einem Interview denken die Herren immer an die eigene Brieftasche oder an Parteienfinanzierung.
Oder ist die Aussage: "Er telefoniert mit einem NOKIA", verbunden sogar mit einem Bild (letztes Bild links) eine kostenlose Reklame?
Wer glaubt das?
Ein Siemens darf es wohl nicht sein!

Nokia...bla bla bla...pupertäres Geschreibsel....sonst wissen's nix? Wie alt sind Sie eigentlich? 16?

Aber

wie man pubertär richtig schreibt, wissen Sie auch nicht.

Die große Koalition ist kein wünschenswertes Szenario, für niemand.

Da bin ich seiner Meinung. Nur: die VP hätte nach den Jahrzehnten an der Macht, jetzt mal die Opposition redlich für ein paar Jährchen verdient.
Der Machtrausch und die Arroganz die von dieser Schüssel-VP an den Tag gelegt wird ist unerträglich.

Da ist was Wahres dran. Unglücklicherweise gilt aber auch dasselbe für die SPÖ, die nach 30+ Jahren Kanzlerschaft bis ins Mark korrumpiert ist und die letzten 6 Jahre in der Opposition verdrängt statt zur Katharsis nutzt.

Welche Regierung kann man sich da noch wünschen?

Die ÖVP ist wirklich sehr tüchtig, die haben das in nur 6 Jahren geschafft wozu die SPÖ 30 Jahre brauchte.

BRRR

dem molterer nehm ich die intellektuelle pose in etwa so ab, wie dem clown enrico den westernhelden!

Molterer ist konsequent.

Mit einer großen koalition holt er sich ja die von ihm in letzter zeit so oft propagierte "sozialistische misswirtschaft" in die regierung.

ja, da haben Sie recht!

Die Misswirtschaft der österreichischen Sozialdemokraten - oder was ist der SPÖGBAWAG-Skandal ? - brauchen wir genauso wie einen Kropf. Ich red gar nicht vom Verrat der ArbeitnehmerInnen, die ÖGB-Mitglieder waren/sind. Drum bin ich betreffend die Konsequenz des Herrn Molterer ganz bei Ihnen.

Der Lopatka wird stolz auf Sie sein, nur so weiter machen.

Rot und schwarz ist am realistischen. Allerdings kommt dann kein Schwarzer Kanzler. Wäre auch undenkbar.

Grün und schwarz ist am unwahrscheinlichsten, Bellen hat zu viele Unterschiede mit Schüssel.


super interview, gut gefragt!

ich hoffe, daß molterers vorwürfe an den politischen gegener diesmal ausnahmsweise nicht die fehler der eigenen partei wiederspiegeln. es wäre doch etwas zu grausam, wenn die affaire um die bawag nur zum schaden der sozialdemokratie inszeniert oder aufgedeckt worden wäre.

find ich nicht...

ein derartiges sommer-interview sollte sich nicht fast nur um grasser drehen...mich interessieren andere fragen als bawag oder grasser mehr...

pfff

"Molterer: Es ist grundsätzlich nicht richtig, zu sagen, dass jemand freigegeben wird ...

STANDARD: ... zum Abschuss ...

Molterer: ... zur Behandlung."

das ist eine sprache zum fürchten.

meine Meinung über Molterer

Einersiets bin ich kein Fan von Ihm, weil er steht doch in der ÖVP (wie die meisten anderen) für ein verzopftes, konservatives, reaktionäres Weltbild. Gesellschaftspolitisch führen uns Leute wie er in den Abgrund, außerdem ist er absolut frei von Charisma.

Andererseits find ich doch ok, was er hier von sich gibt, denn er redet nicht nur, sondern sagt auch was und distanziert sich auch mal von seinen Parteikollegen. Außerdem ist kein Attackenreiter und Scharfmacher, sondern bemüht sich um einen sachlichen Ton.

Einerseits bin ich kein Fan vom Gusenbauer,

wählen werde ich ihn trotzdem. Eine große Koalition wird wahrscheinlich furchtbar, aber alles, alles ist besser als die jetzige Alleinherrschaft und autoritäre Heuchlerei von "Pater Willi", Heidi Glück, KHG, Elisabeth Gehrer, Werner Mück und Konsorten.

Und was passiert, wenn sie VP Hanseln zu was distanzieren...

Wen wir Dritter werden, gehen wir in Opposition...

Es wird keine Studiengebühren geben...

...

Das unterrichtet man in der ÖVP-Strategiestunde.

Etwas gegen eigene zu sagen, dosiert, macht angeblich glaubwürdig.

in jedem zweiten seiner sätze ist eine unterstellung und ein untergriff eingebaut. lesen sie seine interviews doch ein zweites mal.

er unterstellt der SPÖ das privatleben der politiker in die öffentlichkeit zu zerren, dabei hat die ÖVP dieses spiel in österreich salonfähig gemacht. bei kreisky wurde unterschwellig auf seine jüdische herkunft angespielt (klaus, der echte österreicher). gusenbauer wurde vernichtet, nachdem er beim hochwasser in niederösterreich nicht sofort die heimreise aus dem urlaub angetreten hat.

die ÖVP tut etwas und schiebt es, leider meist recht erfolgreich den anderen in die schuhe und sagt sofort dazu, dass die anderen immer alles der ÖVP in die schuhe schieben wollen.

dabei hat die ÖVP dieses spiel in österreich salonfähig...

Nur um ihre Liste zu vervollständigen..Schärf,übrigens während des Krieges als Arisierungsanwalt tätig,trat mit dem Wahlslogan an..."wer einmal den Adolf gewählt hat,wählt auch jetzt...den Adolf Schärf.."Nur soviel zu ihrer selektiven Geschichtserinnerung,mein Herr "Teilinformation",hihihi...

Aber nein, Sie verstehen das falsch. Die Lopatkas, Molterers sagen immer die Wahrheit und Ihre Kritik ist eine gerechte und sie zeigen ja nur auf was falsch ist. Nur die bösen politischen Gegner werfen immer Schmutzkübel auf ÖVP und den Grasser immer an.
MfG

Molterer ist ein beinharter Karrierist. Er möchte Schüssel-Nachfolger werden, ganz klar.
Aber besonders lustig, finde ich die Mitleidstour, die er für den lieben Herrn Mück reitet ("Der feine Unterschied ist nur, dass bei Werner Mück andere Methoden angewandt werden, die tief ins Persönliche hineingehen"). Was soll das? Einer, der den Hintern einer Kollegin als nicht ansehenlich und deshalb dem Publikum nicht zumutbar definiert, sollte sich schleichen. Das Gesicht eines Herrn Mücks paßt sicher nicht auch in die allgemeine Vorstellung eines Schönheitsideals und auch er ist doch auf dem Bildschirm zu sehen. Scheinheiliges Gelabere von Herrn Molterer, um schöne Worte sind sie nicht verlegen, die Schwarzen, aber die Realität schaut anders aus.

die roten will er nicht, die...

... grünen will er nicht... eigentlich würde er gern mit dem bzö weitermachen. wer övp wählt, kriegt also - sofern es sich irgendwie ausgehen sollte - haider, westenthaler & co. frei haus geliefert.

ist das ein deal?

p.s.: "anpinkeln" ist eine merkwürdige jagdwaffe... und die zurückhaltung gegenüber strache sehr dubios. wenn ihn an der fpö wirklich nur der anti-EU-kurs stört... na serwas.

in dieser regierung nur deals. alle dienen einem ziel: schüssels machterhalt. auch molterer ist da nur ein mitläufer.

Ach was.
Unser Willi will einhundert schwarze Procente, weiter nichts! Ein christlicher Schollenstaat mit dem Cancler als würdigem erstem Diener Gottes.

Wilhelm Molterer: "Große Koalition nicht wünschenswert"

hätte nicht gedacht, daß ich einmal einer meinung mit dem knilch sei.

Der arme Willi!

Da machen diese Oppositionsparteien doch tatsächlich ... Opposition! Richten Ausschüsse ein!
Weisen auf das Offensichtliche hin!
Statt dem nationalem Schulterschluss zu huldigen und ansonsonsten GUSCH zu sein!

Was wohl mußte er der Kronenzeitung versprechen, um die hübsche Pro-Grasserkampagne zu erreichen?

ja, die "jagdgesellschaft"...

das vokabular des jörg haider der neunziger jahre wurde von der övp mittlerweile ohne größere reibeverluste in das tagtägliche kommunikationsarsenal inkorporiert.

rot-grüne Jagdtrottelei,

wer frönt das Morden etwa eines Bruno II? Bitte listen?

Hoffentlich...

wird er eines Tages nicht vom BZÖ ausgeschlossen, sonst muss erglatt für die Freiheitlichen kandidieren! Dann könnte er glatt mit dem Grasser einen Bootsausflug machen.

Vielleicht in die Mödlinger Seegrotte?

Preisverleihung

Ich verleihe Ihnen hiermit den Award "silliest posting from today".

Molterer ist Mitglied der ÖVP, nicht des BZÖ!

ts, ts, ts

.

Bitte beide ganz nach rechts setzen im Boot und weit hinauslehnen.

Der Führer darf aber am Steg bleiben, umkippenb kann auch ein führerloses Boot.

Wobei ich aber hoffe,so grausam wollen wir nun hoffentlich doch nicht sein,

dass sich das Boot nach dem kentern wieder nach oben dreht.

Was kan denn das arme Boot dafür?

natürlich richtet es sich wieder auf!

Wohlgemerkt: das Boot. Nur. Das Boot.

Na LEIDER hat es sich beim Unglück am Pfingstmontag

im Jahr 2004 n i c h t aufgerichtet,die Menschen sind in einer Art "Käfig" jämmerlich ertrunken.

korrekt

ein sehr korrekter Mensch, der für mit BK Schüssel sehr erfolgreich für Österreich arbeitet!

aha...

sonst noch witze auf lager? der nächste fasching kommt bestimmt...

also ich versuche zu vermeiden zu posten, wenn ich betrunken bin...

Drogen sind böse.

Und Grammatik ist gut.

Gelingt dir scheinbar nur selten, wenn man deine Postings liest.

.

vergessen:

muss ziemlich viel arbeit sein, so viele postings zu bewerten. lauter rote stricherl. övp-kampfposter?

oh, sie lesen meine interessanten postings?

herzlichen dank ;-)

der für mit BK Schüssel sehr erfolgreich für Österreich arbeitet!

Scherzerl ? - Wohl ironisch gemeint, was ?

reality verlust?

Sie sollten einen guten Neurologen aufsuchen. Ich fürchte Sie haben einen Defekt in Ihrem Temporalcortex, genauer im Sulcus temporalis superior, das ist die für die Interpretation der Warnehmung zuständige Gehirnregion.

Ja, ja

.

danke für den tipp herr superdoc

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