Mindestens 60 Tote bei Kämpfen zwischen Volksgruppen im Südsudan

31. Juli 2006, 12:34
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Streit um Wasser und Weiden war Auslöser

Khartum - Bei Kämpfen rivalisierender Volksgruppen sind im Süden des Sudan in den vergangenen Tagen mindestens 60 Menschen getötet worden. Im Streit um Wasser- und Weideplätze hätten sich zwei Gruppen der Dinka seit dem 11. Juli bekriegt, meldete die amtliche Nachrichtenagentur SUNA am Dienstag.

Der ehemaligen Rebellengruppe Südsudanesische Volksbefreiungsbewegung (SPLM), die die Region verwaltet, sei es nach einer Woche gelungen, die Kämpfe zu beenden. Bis Anfang 2005 war im Südsudan Bürgerkrieg. In dem 21 Jahre dauernden Konflikt waren 1,5 Millionen Menschen getötet und vier Millionen Menschen vertrieben worden. Ein Friedensabkommen zwischen Khartum und der SPLA beendete die Kämpfe. (APA)

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